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Konfirmationsjubiläum

Da meine Jubiläumskonfirmation in Rutzenmoos ein sehr nettes Treffen und Zusammensein war, kam ich auf den Gedanken, dass wir dieses Fest auch in Stockerau feiern sollten. Mit meinem Anliegen ging ich zu unserem Pfarrer Christian Brost. Er war sofort begeistert und bot mir an, einen feierlichen Gottesdienst mit Abendmahl für die Jubelkonfirmanden zu gestalten. Die Vorbereitung des Festes müsse allerdings von einigen Gemeindemitgliedern durchgeführt werden.

Herausfordernde Recherche

Mit Hilfe von Herta Klune und Ema­nu­ela Montsch gelang es mir, die meisten der 127 Konfirmanden der Jahrgänge 1952 bis 1958 zu finden. Am leichtesten ging das mit den 40 Konfirmanden, die noch zu unserer Gemeinde gehören. Doch dann begann für mich der schwierigere Teil, nämlich die Suche nach denjenigen, die verzogen sind oder durch Heirat einen anderen Namen angenommen haben.

Ich begann gleichaltrige ortskundige Personen, die in der Nähe des damaligen Wohnsitzes wohnen, telefonisch zu befragen. Auf diesem Weg fand ich zirka 68 weitere Konfirmanden. Bei dieser Suche stieß ich auf sehr nette, hilfsbereite Personen und auf solche, die für solche Dinge nichts übrig hatten.
25 Jubelkonfirmanden sind leider schon verstorben, 19 konnten wir leider nicht finden.

Mit sämtlichen Konfirmanden ha­be ich telefonischen Kontakt aufgenommen und sie zu der Feier herzlich eingeladen. Pfarrer Brost freute sich über das Ergebnis unserer Suche, der 24. September wurde als Veranstaltungstermin festgelegt und die Einladungen mit der Bitte das beiliegende Schreiben zu retournieren verschickt. 28 Ju­bi­lare sagten zu und meldeten sich und ihre Angehörigen zum Festgottesdienst an.

Der Gottesdienst …

Als Treffpunkt wurde der Gemein­de­saal festgelegt. Von dort aus zo­gen die Jubilare mit Pfarrer Chri­stian Brost und Kurator Gert Lauermann in die Kirche ein. Es folgte ein feierlicher Gottesdienst mit Abendmahl, bei dem die Jubi­lare persönlich gesegnet wurden und eine Gedenkurkunde mit der Lutherischen Pfarrkirche und einem passenden Bibelspruch überreicht bekamen.

… und das Treffen danach

Nach dem Gottesdienst wurden von Ing. Weikert Fotos der einzelnen Jahrgänge sowie ein Gruppenphoto gemacht. Im Anschluss an den Got­tesdienst kamen alle im Gemein­desaal zu einem Umtrunk zusammen, um Erinnerungen auszutau­schen und sich nach so vielen Jah­ren aufs Neue kennen zu lernen. Nach einem gemütlichen Mittag­essen im Gasthaus Doppler in Siern­dorf klang dann das große Fest am Nachmittag aus.
Zu meiner Freude konnte ich feststellen, dass sich alle sehr wohl gefühlt haben.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken, die mich unterstützt und so diese Feier überhaupt möglich gemacht haben.

Ing. Peter Wilde

Lasst uns in die Hände spucken!

Das „Projekt Lebensraum” startet noch heuer!
Um die Kosten zu senken, müssen wir möglichst viele Arbeiten selbst erledigen. Heuer werden die heute mit Eternit­schin­deln verkleidete östliche Außen­wand und der (restliche) Dach­boden des Pfarrhauses gedämmt werden. Die damit verbundenen Abbrucharbeiten sollen ehrenamtlich passieren.

Wir suchen HelferInnen!

Bitte melden Sie sich bei Pfarrer oder Kurator, wenn Sie mithelfen wollen!

Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, wenn Sie jemanden kennen, der vielleicht helfen würde. Für uns ist es sehr wichtig, eine Liste von Freiwilligen zu haben, die wir bei Bedarf anrufen können.
Wir suchen Helferinnen und Helfer für Abbrucharbeiten genauso wie für Maler-, Maurer-, Elektriker-, Installateurs- oder Tischlerarbeiten. (Hobby-)Handwerker, die für die eine oder andere Arbeit ehrenamtlich zur Verfügung stehen würden, sind also genauso gefragt wie Helfer und Helferinnen ohne Vorkenntnisse.

Vielen Dank!

Gert Lauermann, Kurator

Zum Ewigkeitssonntag

Vom Ewigkeitssonntag zum 1. Advent

Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu. Der Ewigkeitssonntag lässt Menschen in besonderer Weise an ihre Verstorbenen denken. Viele besuchen die Gräber. In manchen Gottesdiensten wird an die Verstorbenen der letzten Monate gedacht und ihre Namen werden verlesen.

In diesen kühlen, nebeligen, von welkem Laub geprägten Tagen denken viele auch an ihr eigenes Leben und Sterben. Und was und wie es sein wird, dann am Ende unseres Lebens oder auch am Ende dieser Welt.

Unser Leben ist eine Einheit

Wann das sein wird, das verrät die Bibel nicht. Eine andere Antwort gibt sie schon: Die Unkenntnis des Zeitpunktes lässt Menschen nicht orientierungslos zurück. Am Ende unseres biologischen Lebens steht nicht das Aus, es gibt eine Kontinuität. „Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte werden aber nicht vergehen“ (Markus 31,13). Das ist die Kontinuität. Orientierung gibt es in den Worten von Jesus Christus.

Unser Leben ist eine Einheit, das Leben zwischen Geburt und Sterben und das Leben nach dem Tod. Genau darauf kommt es an: Nicht das eine gegen das andere ausspielen, also weder in eine niedergeschlagene oder euphorische Diesseitigkeit zu verfallen, noch in eine Weltflucht sich aufzumachen, so nach dem Motto, entscheidend sei ja ohnehin erst diese Zeit danach. Wer an Jesus glaubt, ist nicht verloren, sondern der kann leben, jetzt und in Ewigkeit.

Im Werden und Vergehen - so kann man unser Dasein charakterisieren - besteht dieses Leben neben allem Schönen und Positiven eben auch aus Trauer, Krankheit, Schmerz, Enttäuschung, Leid, Unverständnis und Tod.

Glaube als Lebensbegleiter

Der christliche Glaube will Sie in diesem Leben begleiten. Seine Botschaft sagt Ihnen, dass Sie durch das Werden und Vergehen gehalten und getragen sind von der Liebe Gottes. Dass es Sinn macht zu leben und sich einzusetzen.

Das, was zählt im Leben aller Menschen, ist die Erfahrung der Treue und Gnade Gottes, die in der Zusage gipfelt: „So lange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1 Mose 8,22). Im Kreislauf des Werdens und Vergehens leben wir alle von Gottes Zusage, dass er die Erde und uns bewahrt.

So ist es mehr als nur der Ablauf des Kirchenjahres, dass auf den Ewigkeitssonntag der 1. Advent folgt. Es ist gleichsam ein Symbol unseres Lebens: Gott fängt neu mit uns an. Er wird Mensch, um uns nicht aus den Augen zu verlieren, damit wir im Leben und im Tod nicht verloren sind.

SI Mag. Paul Weiland

50+ einmal anders

Jeden letzten Dienstag im Monat treffen sich die Senioren unse­rer Gemeinde um 15:00 im Gemeinde­saal in der Manhartstrasse zum gemüt­lichen Beisammensein. Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich gut miteinander sprechen - auch Besinnliches kommt dabei nicht zu kurz.

Zu Besuch in der Arche

Im September wollten wir einmal die Menschen besuchen, die nicht mehr die Möglichkeit haben zu uns zu kommen. In der Arche Stockerau trafen wir uns mit den evangelischen Bewohnern und ihren Angehörigen.
Im gemütlichen Ambiente der Ca­fe­­teria saßen 25 Personen beisammen. Fragen wurden gestellt und beantwortet, Erinnerungen aus­­ge­tauscht und viel gelacht. Zum Abschluss versammelten wir uns alle in der Kapelle des Seni­o­ren­heimes, und Pfarrer Brost hielt eine stimmungsvolle Andacht über den guten Hirten. Unser Gesang wurde dabei vom Orgelspiel begleitet.

Es war ein schöner Nachmittag, der allen Beteiligten sicher in guter Erinnerung bleiben wird und in nicht allzu ferner Zukunft wiederholt werden sollte.

Traudl Braunsteiner

Lobgesang eines alten Menschen

(aus Afrika)

Selig, die Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine erlahmende Hand.

Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man mit mir spricht.

Selig, die zu wissen scheinen, dass meine Augen trübe und meine Gedanken träge geworden sind.

Selig, die mit einem freundlichen Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.

Selig, die niemals sagen: ‚Diese Geschichte haben sie mir heute schon zweimal erzählt.’

Selig, die es verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.

Selig, die in ihrer Güte die Tage erleichtern, die mir noch bleiben auf dem Weg in die ewige Heimat.

Spendenbarometer

Unser „Projekt Lebensraum” gewinnt zusehends an Dynamik. Die ersten namhaften Spendenbeträge sind bereits auf unser Spendenkonto 146.050 bei der Raiba Stockerau, BLZ 32842 eingegangen. Herzlichen Dank allen, die schon gespendet oder gar einen Dauerauftrag eingerichtet haben!

Um zu zeigen, wie viel Geld wir noch benötigen und wie viel wir schon erhalten haben, richten wir im Vorraum der Lutherkirche in Stockerau ein Spendenbarometer ein. Jedermann soll mit einem Blick sehen, wie unser Ziel näher rückt, das ehrgeizige Projekt umzusetzen.

Achten Sie doch mal drauf, wenn Sie in nächster Zeit in die Kirche kommen!

Gert Lauermann

Die Illusion der Rückkehr

Buchtipp

Unser Buchtipp empfiehlt diesmal ein Werk zum Nahostkonflikt:

Samir El-youssef: Die Illusion der Rückkehr

Zwei alte Freunde treffen sich auf dem Londoner Flughafen. Der eine, Ali, ist auf dem Weg zurück von Amerika in den Libanon. Der andere, der Erzähler, hat seine Heimat ebenfalls in den 80ern verlassen und fragt sich seitdem, ob er das Richtige getan hat. Im Gespräch erinnern sie sich an jene schicksalhafte Nacht vor 17 Jahren, in der sie wie immer mit zwei Freunden um die Häuser zogen und über Gott und die Welt diskutierten, in der ihre Stadt jedoch bereits umkämpft war von Libanesen, Palästinensern, Israelis und Syrern. Und sie fragen sich, ob eine Rückkehr überhaupt möglich ist - oder nicht ein­fach nur eine wohlfeile Illusion.

Der Autor Samir El-youssef ist Palästinenser, der in einem libanesischen Flüchtlingslager aufwuchs und seit Jahren in London im Exil lebt. Er setzt sich mit der palästinensischen Gesellschaft kritisch, aber auch witzig auseinander und beschreibt das Schicksal dieses Vol­kes.

Die Lektüre dieses Buches lässt den Leser einen differenzierteren Blick auf den Nahostkonflikt gewinnen, als ihn die westliche Welt meistens hat. Gleichzeitig wird deutlich, dass hinter all den (negativen) Schlag­zeilen immer menschliche Schick­sale stehen.

Gert Lauermann

Taschenbuch, 192 Seiten
ca. 8 EUR
ISBN-13: 978-3630621289

Benefizkonzert (Bericht)

(Weitere Fotos)

Wer hätte das gedacht?

Die evangelische Gemeinde Stockerau füllte das Z 2000!

An die 400 Besucher waren der Einladung zum Benefizkonzert mit der Militärmusik Niederösterreich gefolgt. Ein wirklich besonderes Ereignis, wie Pfarrer Christian Brost in seiner Begrüßung sagte. Besonders, weil es das 2. Benefizkonzert in großem Rahmen seit 1948 war. Damals sangen die Wiener Sängerknaben für die Gemeinde.

Am 8. Oktober 2009 war es die Militärmusik Niederösterreich, ein Blasmusikorchester, das sich hauptsächlich aus Rekruten zusammensetzt.

Buntes Programm mit interessanter Moderation

Das Konzert wurde professionell von Mag. Thomas Schweiger moderiert, der in seinen verbindenden Worten Wissenswertes zu den jeweiligen Stücken oder den Komponisten beisteuerte.

Das abwechslungsreiche Programm spannte einen Bogen von Georg Friedrich Händel mit einer Bearbeitung der Feuerwerksmusik für Blasorchester bis zu Klängen von Joe Zawinuls Birdland. Spätestens bei diesem jazzigen Sound, zu dem auch ein Schlagzeug zählte, war jeder, der Blasmusik vielleicht skeptisch gegenüber steht, zum begeisterten Zuhörer geworden. Drive - Groove - Sound - Beat - ich hatte jedenfalls den Eindruck, auch den Musikern machte diese Musik besonderen Spaß.

Zwei Solisten sorgten für besondere Darbietungen

Andere Höhepunkte waren zwei Arien aus der Operette „Die Fledermaus” von Johann Strauß, gesungen von der Sopranistin Kerstin Möseneder aus Oberösterreich. Besonders beeindruckend war die Darbietung eines jungen Rekruten. Er spielte am Xylophon den für Violine geschriebenen „Csardas” von Vittorio Monti.

Natürlich fehlten auch die „Klassiker” nicht. Ich meine damit nicht Joseph Haydns „Militärsymphonie”, aus der auch ein Satz gespielt wurde. Klassisch für diese Besetzung waren der „General Johann Culik-Marsch” von Fritz Swoboda, der „Marche Dramatique” und der „Florentiner Marsch” von Julius Fucik.

Der „Deutschmeister Regimentsmarsch” brachte gegen Schluss ordentlich Stimmung in den Saal. Ein mächtiges Posaunenstück - „Lassus Trombone” von James Filmore und letztendlich der „Radetzkymarsch” rundeten das Konzert ab.

Eine gelungene Aktion

Bei einem Benefizkonzert dieser Größenordnung ist es spannend, ob sich der Einsatz aller, die mitgeholfen haben, auch lohnt. Dabei denke ich aber nicht nur an den Reingewinn, der unseren Baumaßnahmen zu Gute kommen wird. Ich denke nicht nur an Schecks unserer Hauptsponsoren ITT Austria und Raiffeisenbank Stockerau, die uns bei der Verwirklichung des Projektes „Lebensraum” helfen.

Sondern ich freue mich über den Einsatz vieler, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Allen, die mitgewirkt haben nicht nur im Orchester, sondern auch in der Vorbereitung, Bewerbung, Organisation, Bewirtung usw., besonders aber Ing. Hubert Culik, dem Hauptorganisator, sei herzlich gedankt. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass wir als kleine evangelische Gemeinde ein großes Benefizkonzert auf die Beine stellen konnten.

Irmi Lenius

Krabbelgruppe mal 2

Liebe Mamas und liebe Papas!

Aufgrund der überaus erfreulich hohen Nachfrage zur Teilnahme an unserer Krabbelgruppe (Dienstagvormittag) müssen wir aus Platzmangel eine Umstrukturierung vornehmen. Nach Absprache mit dem Großteil der betroffenen Mamas kamen wir zu folgendem Ergebnis:

Da das Angebot der Spielgruppe zur Zeit wenig Interessierte findet, gibt es ab sofort jeden Dienstag 9:00-11:00 eine Krabbelgruppe.

Die Teilnehmer werden eingeteilt in Gruppe 1 und Gruppe 2. Wir bitten einen 14-tägigen Besuchsrhythmus beizubehalten. Ausnahmen nur nach Absprache mit der Leitung! Die aktuellen Termine finden Sie in unserer Terminübersicht.

Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich

Karin Brost

Schaffen wir Lebensraum!

Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstrassen und an die Zäune und nötige sie herein zu kommen, dass mein Haus voll werde. (Lukas 14,23)

Bei Gott zu Gast sein, kommen und gehen, wann ich möchte.
Kein Geschenk benötigen, mit leeren Händen kommen dürfen. Angenommen sein: ganz Mensch, ganz ich – ohne Maske.
Nichts sagen müssen, alles sagen dürfen.
Befreit werden zu Neuem: zu neuer Kraft, Hoffnung und Liebe.

(Josef Braun “Kleines ABC des Kirchenraumes”)

Liebe Gemeindeglieder und Freunde unserer Gemeinde,

ich hoffe, Sie hatten einen erholsamen Sommer – mit Urlaub und viel Zeit für die Menschen, die ihnen etwas bedeuten, und Freiraum für die Dinge, die sie gerne tun.
Wir brauchen solche Auszeiten, um handlungsfähig zu bleiben.

Nun dauert es nicht mehr lange und die Schule beginnt wieder, und mit ihr stellt sich für viele wieder der ganz normale Arbeitsalltag ein.
Auch gemeindlich haben wir einen prall gefüllten Terminkalender für den Herbst: Schulgottesdienste, Jubelkonfirmation, Erntedankfest, Fernsehgottesdienst und der Start dessen, was wir unser „Projekt Lebensraum“ nennen – die Neugestaltung der Lutherkirche und die Erweiterung unseres Gemeindesaales samt Eingangsbereichen und sanitären Anlagen.

Projekt Lebensraum

Viel ehrenamtliches Engagement und viel Zeit ist bisher – oft auch unbemerkt - schon in die Planung geflossen. Natürlich stellt die Finanzierung des Projekts eine große Herausforderung darf, doch sind wir zuversichtlich, mit vereinten Kräften dieses wichtige Projekt zu einem guten Abschluss zu bringen.

Warum wir bauen?

Nun, wer immer wieder einmal unsere Gottesdienste und Veranstaltungen besucht, hat schon seit geraumer Zeit bemerkt, dass wir aus allen Nähten platzen: bei den Familiengottesdiensten, beim anschließenden Gemeindecafe und auch bei den regelmäßigen Treffs und Gemeindegruppen herrscht nicht selten Platzmangel. Kein Wunder – seit 40 Jahren ist baulich kaum etwas verändert worden, aber unsere Gemeinde wächst, unsere Angebote haben sich vervielfacht und werden immer stärker angenommen, sodass wir es an allen Ecken und Enden merken, dass wir handeln müssen.

In unserem Leitbild wird deutlich, dass es unserer Gemeinde ein zentrales Anliegen ist, unterschiedlichsten Menschen Heimat zu sein, in der sie Gemeinschaft finden und Impulse für ihr Leben und Glauben erhalten.
Der Seele Raum geben – das versuchen wir in unserem Miteinander.

Dank des regen Zulaufs ist uns immer deutlicher bewusst geworden, dass wir nicht nur der Seele Raum zum Atmen lassen müssen, sondern auch der dazugehörige Körper im Winter ein warmes Plätzchen in der Kirche braucht. Die Kinder brauchen einen Raum zum Toben und Spielen, die Sängerinnen und Sänger Platz für ihre Töne und die Konfirmanden ein Zuhause für ihr Miteinander …

Der erste Bauabschnitt

In einem ersten Bauabschnitt wollen wir die Kirche mit einer Heizung ausstatten, die diesen Namen verdient. Dabei werden wir gleichzeitig den Kirchenraum unseren gottesdienstlichen Bedürfnissen anpassen; d.h. flexible Bestuhlung, ein größerer Altarraum für die gemeinsamen Abendmahlsfeiern und endlich einen Volksaltar, der die Kommunikation zwischen Liturg und Gemeinde erleichtert.
Im Herbst ist Baubeginn. Zuallererst werden Kirche und Pfarrhaus fertig isoliert, dann beginnt der Heizungseinbau.

Wie Sie uns unterstützen können?

Indem sie sich mit dem Vorhaben identifizieren, es bekannt machen und gut darüber sprechen.
Wer handwerklich geschickt ist, möge sich bitte bei Kurator Lauermann oder mir melden. Kundige Hände und willige Helfer werden jederzeit gebraucht.

Ferner möchten wir Sie herzlich zum Benefizkonzert der Niederösterreichischen Militärmusik am 8. Oktober ins Z 2000 einladen. Die Eintrittsspende in Höhe von 20,00€ kommt den Baumaßnahmen zugute. Wäre schön, wenn wir das Z 2000 füllen könnten. Laden Sie doch auch noch Verwandte uns Freunde dazu ein.
Karten gibt’s im Kulturamt des Rathauses, in der Raiffeisenbank und im Pfarramt!

Der Anfang ist gemacht!

Mut macht mir eine kleine Begebenheit, die ich bei einem Hausbesuch in unserer Gemeinde kürzlich erlebt habe. Gegen Ende der netten Begegnung drückte mir die Gastgeberin ein kleines gelbes Kuvert mit der Aufschrift „1 Baustein für unsere Lutherkirche“ in die Hand.
Also – der Anfang ist gemacht – mögen viele weitere Bausteine folgen.
Wer möchte, kann dazu auch den Erlagschein im Innern der Gemeindenachrichten benutzen.
Wir sind gespannt, welche Ideen Sie haben und wie Sie uns dabei helfen, dem Ziel „Lebensraum für unser gemeindliches Miteinander“ näher zu kommen.

Einen guten Herbst wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christian Brost

Spendenkonto

Wir haben für unser Projekt “Lebensraum” ein Spendenkonto eingerichtet - und bitten herzlich um Ihren Beitrag:

Konto Nr. 146050
Raiffeisenbank Stockerau, BLZ 32842

Vielen Dank!