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Rückmeldungen zum TV-GD

Im Anschluss an den TV–Gottes­dienst am 31. Oktober 2009 und auch nach der Übertragung am 1. November im ZDF hatten die Zuseher die Möglichkeit bei uns anzurufen. Eigens dafür eingerichtete Telefonleitungen standen zur Verfügung. Aber nicht nur via Telefon erreichten uns Reaktionen. Auch per E-Mail und per Post ha­ben Menschen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Hol­land ihre Meinung zu unserem Refor­ma­ti­onsfest kundgetan. Da diese Anrufe und Briefe zum Großteil an uns als Gemeinde gerichtet sind, ist hier ein kleiner Überblick über diese Reaktionen angebracht.

Viele Rückmeldungen auf vielen Wegen

Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv. Wir hatten 65 Anrufe, 32 schriftliche Reaktionen per Post und 23 E-Mails. Unsere Homepage wurde statt wie gewöhnlich ca. 50 Male am Tag in der Woche bis zum 1.11. an die 2000 Mal besucht.

Die einzigen Kritikpunkte waren für Einzelne der mangelnde Bezug zur Reformation und das Fehlen des Reformationsliedes „Ein feste Burg“.

Der Gottesdienst hat ausgesprochen gut gefallen. Es war ein schlichter, wohltuender, harmonischer und aufbauender Gottesdienst. Alles war so fröhlich ausgestaltet. Der harmonische Gottesdienst hatte einen perfekten Ablauf. Man hätte nichts verbessern können. Die Predigt war ausgezeichnet, inspirierend und hatte einen guten seelsorgerlichen Anteil. Sie wurde oft als echt, lebensnah oder ehrlich bezeichnet, ohne theoretische Grundsatzdarbietungen. Der Gottesdienst wurde als unglaublich tiefgehend und mit Freude erfüllend beschrieben. Die Symbolik mit den Händen hat die Zuseher sehr angesprochen. In diesem Gottesdienst hat man Gottes Nähe gespürt.

Es gab natürlich auch Reaktionen, die uns überrascht haben. So bat jemand um finanzielle Hilfe oder um Unterstützung in einem Gebetsanliegen. Auch andere Anliegen wurden mitgeteilt, die gar keinen Bezug zu unserem Gottesdienst hatten. All diese Briefe und E-Mails werden persönlich beantwortet – eine zeitintensive Aufgabe für unseren Pfarrer.

Eine Auswahl von Originalzitaten

… aus der Zuseherpost gibt ein Bild, das dankbar macht:

… ich wünsche Ihnen weiterhin ein gesegnetes Wirken und einen aktiven Mitarbeiterkreis, der Sie mitträgt und unterstützt.
Deutschland

Lieber Pastor Brost und  liebes Got­tes­dienstteam, herzlichen Dank für den spannenden Gottesdienst; der Kaffeeduft aus der Küche konnte mich nicht weglocken. Ich bin noch ganz erfüllt…. Am besten fand ich, dass man die Reformation in sich spürte, ohne sie beim Namen zu nennen. So habe ich die Reformation aus einem anderen Blickwinkel erlebt, der mich sehr betroffen und bewegt hat. … Deshalb brauchen wir immer wieder neue Ermutigung zur Reformation in uns selbst.
Deutschland

…haben Sie meinen Sonntag spürbar erleichtert. Falls ich mal in Ihre Region komme, werde ich natürlich die Lutherkirche aufsuchen und – wenn möglich – Ihnen die Hand geben.
Deutschland

Ich bin alt, sehr krank und kann nicht mehr in eine Kirche kommen. Die Worte in Ihrer Sonntagsfeier haben mir sehr, sehr wohl getan. …. Danke allen Mitgestaltern und Bemühten.
Linz

Ihre Hände sind über den Fernseh­sender ZDF bei mir gut angekommen.
Thüringen

Lieber Herr Kollege, es ist mir ein Bedürfnis Ihnen und Ihrer Ge­mein­de herzlich zu danken für den rundum schönen TV-Gottesdienst.
Deutschland

Wir danken für einen schönen Got­tesdienst mit frohmachenden Liedern und einer konkreten Predigt. Schalom
Deutschland

… Ihre Gemeinde schien mir sehr lebendig zu sein. Nur weiter so.
Villach

Es war für mich ein Genuss! … Habe eure Homepage besichtigt. Einfach toll.
Schwanenstadt

Ich spreche meine Hochachtung aus; das Konzept war hervorragend; die Handgeschichte sehr ansprechend; der Kurator am Anfang sympathisch, fesch und angenehm; der Chor und die Musiker unglaublich; Pfarrerin und Band genauso; alle einfach wunderbar
Weinviertel

… wir waren „mittendrin“ – und ich denke, das ist ein Gütesiegel für einen Gottesdienst. … Viel Segen!
Deutschland

… Da ich früher einmal Rundfunk­pfarrerin war, weiß ich, wie viel Mühe und Arbeit hinter so einem Gottesdienst steckt. Vielen Dank also. Besonders für meinen Mann, Nachfahre einer österreichischen Familie, die wegen der Gegenreformation nach Ungarn auswandern musste, war der Got­tes­dienst auch noch ein Stück Heimat.
Deutschland

… eigentlich war der TV-Gottesdienst nur ein Zufallstreffer, aber er hat mich in seinen Bann gezogen.
Deutschland

… habe den TV-Gottesdienst mitgefeiert und gleich gemerkt, dass Sie kein Niederösterreicher sind. Ich tippte schwer auf Franken und das Internet gab mir Recht
Deutschland

Ihr Gottesdienst hat mir sehr geholfen …
Deutschland

Mit großer Freude habe ich am Sonn­tag, 1.11., den Fernseh­gottesdienst, gestaltet von Ihrer Gemeinde, miterlebt. Er war so wohltuend herzlich, freundlich und doch evangelisch zusprechend … und über Allem lag eine schöne Ruhe.
Interesse für ehemalige Synagoge: in welchem Zustand hat die Gemeinde die Synagoge übernommen? War der Toraschrein noch erhalten und ist er jetzt noch erkennbar?
Deutschland

PS: Die Homepage Ihrer Gemeinde finde ich sehr informativ und ansprechend!!
Leonding

Die so inhaltsvoll und in verständ­licher Sprache gehaltene Predigt, Ihre Organistin mit dem kleinen Ensemble und besonders der Kir­chen­chor mit ihrer Chorleiterin, alle zusammen haben besonders auch im Hinblick auf den vorausgegangenen Reformationstag Anerkennung und Achtung verdient.
Deutschland

Danke für den Evangelischen Got­tes­dienst….. habe ich doch gedacht, da wären alle katholisch in Österreich.
Deutschland

TV-Gottesdienst im Rückblick

Zum ersten Mal …

in der Geschichte unserer Luther­kirche wurde der Refor­ma­ti­ons­gottesdienst im Fernsehen übertragen. Das bedeutet 45 Minuten Sendezeit für das Vorstellen un­se­rer Gemeinde inklusive Got­tes­dienst. Für routinierte Got­tes­dienstbesucher ist klar, dass das wenig Zeit ist.

Für das vorbereitende Team war das auch eine gewisse Herausforderung. Eben diese Vorbereitung begann bereits ein Jahr vorher. Jetzt im Nachhinein betrachtet war es gut, so früh damit zu beginnen. Wir alle hatten so etwas noch nie gemacht. Welches Thema, wie und wer – viele, viele Fragen, die auftauchten und sich immer wieder neu stellten. Ideen für den kurzen Vorfilm mussten gefunden werden. Unser Pfarrer musste seine Predigt ein halbes Jahr vor dem Gottesdienst verfassen. Die Lieder mussten ausgewählt werden – zeitgerecht, damit der Chor sie einstudieren konnte.

Unterstützt wurden wir in der Pla­nung von Thomas Bogensberger, Redak­teur beim ORF, der mit viel Gefühl den Entstehungsprozess begleitete. Die für mich wichtigste Frage in dieser Zeit war: Wird dieser Gottesdienst, nach allen Verän­derungen und Einflussnahmen durch die Redaktion, durch diese uns frem­den Bedingungen (4 Kameras und viele Scheinwerfer in der Kir­che und vor allem die begrenzte Zeit), wird dieser Gottesdienst noch wirklich „unserer“ sein? Wie viel Einflussnahme verträgt unsere Gemeinde?
Die Antwort lieferte der Gottesdienst selbst.

„Gottes Hände“ war das Thema.

Mit viel Freude und stimmlicher Kraft eröffnete der Chor mit einem 4-stimmigen Satz von „Lobt froh den Herrn“. Es folgte die Begrüßung durch Pfarrer Christian Brost, be­glei­tet von Lektorin Uta Vogel und Kurator Gert Lauermann. Der lebendige Wechsel zwischen Pfarrer, Lektorin und Kurator und der Wechsel zwischen Chorgesang und Gemeindegesang prägten den Gottesdienst bis zur Predigt. Als Bibellesung hörten wir die Seligpreisungen, wie sie bei Mt.5,2-12 stehen. Der Chor antwortete mit einem Halleluja von Michael Haydn.
„Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen und das Erbarmen gegen den Sohn ihres Leibes? Und wenn sie ihn auch vergäße, will ich dich doch nicht vergessen. Sieh! In die Hände habe ich dich gezeichnet.“ Mit diesem Jesajatext leitete Pfarrer Christian Brost seine Predigt ein.

Predigt Teil 1

„In die Hände habe ich dich gezeichnet.“ Damit sagt Gott: Du bist mir wertvoll. Wenn du mich lässt, nehme ich dich bei der Hand und begleite dich auf deinem Weg.

Während des Liedes „Geborgen in Gottes starker Hand“ wurden einfache Symbole auf das Plakat mit großer Hand geklebt.

Predigt Teil 2

Gott wartet auf uns, dass wir seine Freundschaft nicht für uns behalten, sondern weiterschenken. Dass das schwierig ist, wissen wir durch die Geschichte unserer Lutherkirche. Wo waren die helfenden Hände, als 1938 unseren jüdischen Geschwistern ihr Gotteshaus verloren und ihr Lebensraum zerstört wurde? Wir wollen aus dieser Schuld lernen.

Gott hat einen Traum. Den Traum von einer Welt, in der es mehr Lachen und Freude geben wird, mehr Fürsorge und Gemeinsamkeit, mehr Gerechtigkeit, Güte und Mitgefühl. Und mehr Toleranz.
Zu dem Lied „Hände, die schenken, erzählen von Gott“ verteilten Barbara, Lena, Kerstin und Sarah Blumen an die Gemeinde.

Predigt Teil 3

Wir sind nicht allein. Wo Men­schen ihr Leben teilen, entsteht Gemein­schaft, die auch dann trägt, wenn aus Helfern manchmal Hilfsbedürftige werden. Wenn ich erlebe, dass ich angenommen werde, entdecke ich Fähigkeiten und Gaben an mir, die ich ins Miteinander einbringen kann. Unsere Gemeinde bietet ganz bewusst diesen Lebensraum für alle Menschen. Denn: Gott hat uns in seine Hand gezeichnet.
„Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir mein Gott“ begleitete den Segensreigen, der einen Teil der Gemeinde zum Altar führte. Es folgten die Fürbitten, gelesen von Verena Brost, Stefan Scherz und Ingrid Oblak. Mit gereichten Händen beteten wir das Vater Unser, bevor der Chor das fulminante Schlusslied „Die Himmel erzählen“ aus Joseph Haydns Schöpfung sang.

Friedensgruß, Segen und schließ­lich das Orgelspiel von Diözesan­kantorin Sibylle Both setzten den Schlusspunkt von unserem Gottesdienst.

Dankbarkeit ist das, was übrig bleibt.

Es war ganz und gar unserer geblieben oder geworden, wie man das auch sehen mag. Wir haben ein Jahr lang darauf hin gearbeitet. Diskutiert, probiert, verworfen und immer wieder neu begonnen. Das ist Arbeit. Arbeit, an der wir alle ein Stück gewachsen sind, besonders wir als Gemeinschaft. Wenn wir einander die Hände reichen, um etwas zu vollbringen, und uns dabei von Gottes Hand getragen wissen, ist Dankbarkeit das, was übrig bleibt. Dankbar, auch in Anbetracht des durchwegs positiven Echos, das uns im Anschluss an den Gottesdienst via Telefonleitung, die eigens für das Fernsehpublikum eingerichtet war, erreichte.

Evangelisch im Weinviertel – Gott sei Dank.

Irmi Lenius

P.S. Eine DVD des TV-Gottesdienstes können Sie um 15 EUR erwerben. Bei Interesse bitte eine Mail an evang.stockerau@gmail.com.

Punsch schafft Lebensraum

Der Punsch ist ein heißes Getränk mit einer breiten Palette von Geschmacksrichtungen. Er wird zunehmend zum zentralen Inhalt der Adventszeit und schafft Lebensraum. Punschstände gehören nämlich zu den wenigen Anlässen, zu denen die Menschen in unserer zentralheizungsverwöhnten und vollklimatisierten Gesellschaft bereit sind, ihren Lebensraum für einige Stunden in die winterliche Kälte zu verlagern. Der Punschstand kann dann für kurze Zeit Haus und Heizung ersetzen und oft trotz äußerer Kälte zu einem wärmenden sozialen Ereignis werden.

Evangelischer Punsch aus Stockerau kann noch in anderer Weise Lebensraum schaffen - dient doch der Erlös des Punschstandes unserer Pfarrgemeinde dem Projekt “Lebensraum” und damit der Erneuerung und Verbesserung unserer Räumlichkeiten.

Eine große Schar von freiwilligen Helfern war mit Tatkraft daran beteiligt, im Herzen von Stockerau über vier Advent-Wochenenden einen Punschstand zu betreiben. Im Hintergrund waren fleißige Hände mit der Organisation und Vorbereitung des Standes sowie der Herstellung und Anlieferung der angebotenen Köstlichkeiten beschäftigt. Das Verkaufspersonal hingegen - viele Helfer aus der ganzen Gemeinde - stand sichtbar und mit Einsatz in Vordergrund und hatte immer alle Hände voll zu tun – manchmal, um den großen Besucheransturm zu bewältigen, und manchmal, um die Rolle der Kunden auch noch mit zu übernehmen.

Ein vielfältiges - nicht nur kulinarisches - Angebot

Zu bieten hatte der Punschstand neben Punsch mit und ohne Alkohol, Glühwein, Keksen, Kuchen und Aufstrichbroten auch spezielle Angebote wie Lutherwein, Lutherkerzen und Ischler Törtchen mit dem Abbild unserer Kirche. Als Ergänzung zu den leiblichen Genüssen gab es neben interessanten Gesprächen auch einige Darbietungen. Am Freitag, dem 4. Dezember beehrte uns Martin Luther persönlich. Moritz Stroh und Martin Vogel gaben in historischer Kleidung Texte und Geschichten von und über Martin Luther zum Besten und brachten den Zuhörern die “Confessio Augustana” von 1530, eine wesentliche Quelle des evangelischen Bekenntnisses, näher. Am Sonntag, dem 6. Dezember erfreute der Chor der Pfarrgemeinde die Punschstandbesucher mit weihnachtlichen Liedern.

Der Punschstand war ein weiterer Beweis dafür, was eine aktiven Gemeinde gemeinsam auf die Beine stellen kann, und das eingenommene Geld brachte uns einer neu gestalteten und beheizten Kirche wieder ein Stück näher.

Norbert Flamisch

Jüdische Geschichte und Spiritualität

Arbeitsschwerpunkt Anfang des Jahres 2010

Gleich zwei gute Gründe gibt es Anfang 2010, den theologischen Schwerpunkt auf das Judentum zu legen: zum einen unsere Israel­reise im Mai und zum anderen die Renovierung unserer Lutherkirche, die ja früher einmal jüdische Syna­go­ge gewesen ist.
Die geplanten Veranstaltungen sind also nicht nur für die Reise­teil­nehmer interessant, sondern für alle Gemeindeglieder, die sich für die Wurzeln unseres christlichen Glaubens und für die jüdische Geschichte interessieren!

Filme & Vorträge

Im Jänner und Februar begeben wir uns auf eine filmische Zeitreise durch die 3000 Jahre alte Geschichte des jüdischen Vol­kes. Neben dokumentarischen Ab­schnit­­­ten erzählen Spielszenen von wich­tigen Ereignissen und historischen Figuren des Judentums. Im An­schluss an die Dokumentation ist jeweils noch Möglichkeit zum Gespräch. Am 27. Jänner (Teil 1) und am 10. Februar (Teil 2) treffen wir uns jeweils um 19:00 im Gemeindesaal in Stockerau.

Im 18. Februar 2010 um 19:30 wird uns Professor Markus Öhler von der evangelischen Fakultät der Uni Wien einen sehr lebendigen und gut verständlichen Vortrag über Jesus und Paulus halten. Unter dem Titel ‚Jesus und Paulus – ihre jüdischen Wurzeln, ihre Gemeinsamkeiten und theologischen Unterschiede’ erfahren wir Staunenswertes über diese beiden zentralen Gestalten christlichen Glaubens und Lebens. Auch dazu ganz herzliche Einladung in unser Gemeindehaus.

Im März dann geht es um jüdischen Glauben und jüdisches Leben heute. Wir hoffen, einen jüdischen Gelehr­ten als Referenten zu gewinnen, der uns in Religion, Tradition und Alltag der Juden einführt. Termin und nähere Informationen folgen in der nächsten Nummer der Gemeindenachrichten.

Ich freue mich auf großes Interesse und gute Begegnungen bei diesen Veranstaltungen!

Ihr Pfarrer Christian Brost

Gott hat einen Traum

Buchtipp

Erzbischof Desmond Tutus “Gott hat einen Traum” übersetzt die Botschaft des Evangeliums in die heutige Zeit und richtet sich ganz konkret an jeden einzelnen Menschen als „Kind Gottes“. Wer offenen Herzens ist, der wird in diesem Buch kraftspendende Anregungen und Bestätigungen finden für seine auf Gott gestützten Hoffnungen.

Tutus „Gott hat einen Traum“ ist auch ein aufrüttelndes und ein werbendes Buch: aufrüttelnd, weil er seine Erfahrungen aus der südafrikanischen Apartheidszeit nun in den globalen Kontext stellt und zeigt, wie aus Leiderfahrungen Kraft hervor gehen kann. Werbend, weil Gott die Menschen als Helfer braucht. Es soll doch in dieser Welt “mehr Lachen… und Mitgefühl geben”. Denn nach dem afrikanischen Verständnis von “ubuntu” geht es dem Menschen nur gut, wenn es auch seinem Mitmenschen gut geht.

Tutu spricht diejenigen, die sein Buch lesen, direkt an und versucht, ihre Herzen zu erreichen. Öffnet man sich Tutus Anliegen, kann man wie in ein Kraftfeld hinein gezogen werden. Nicht zuletzt sein Humor ist herzerfrischend. Überzeugend entwickelt er so einen Zugang, wie Menschen durch den Glauben einfühlsam und handlungsstark leben können.

Sicher eines der besten und erstaunlichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Selten, dass ein Buch einen so tief und umfassend anrührt.

Kurator Lauermann

ISBN-13: 978-3720525282
160 Seiten, ca. 19 €

TV-GD 2009 - Videos & Texte

Texte

Ablauf mit LiedtextenPredigt

Videos

VorfilmEingangslied: Lobt froh den HerrnBegrüßung - Psalmgebet - Bußgebet - GnadenzusageGlorialied: Ich lobe meinen GottTagesgebet - Lesung (Mt 5,2-12)Halleluja (J. M. Haydn)Glaubensbekenntnis - Lied: Tut mir auf die schöne PfortePredigt Teil 1Lied: Geborgen in Gottes starker HandPredigt Teil 2Lied: Hände, die schenkenPredigt Teil 3Lied: Voll VertrauenFürbitten - Vater UnserSchlusslied: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (J. Haydn)Segen

Geborgen in Gottes Hand

Predigt am Reformationsfest 2009

Sieh! In die Hände habe ich dich gezeichnet

Kann auch eine Frau ihr Kind vergessen? Und wenn sie es auch vergäße, will ich doch dich nicht vergessen. Sieh! In die Hände habe ich dich gezeichnet; spricht Gott durch den Propheten (Jesaja 49,15+16a).

„Sieh! In die Hände habe ich dich gezeichnet.”
- Das ist ein wunderbarer Satz.

Etwas davon habe ich ganz neu verstanden, als mich dieser Tage liebe Freunde baten, die Patenschaft für ihr kleines Kind zu übernehmen.
Beim ersten Besuch legten sie mir mein Patenkind voller Stolz in die Arme und bescheren mir so einen Moment voller Zauber.

Die kleinen Hände griffen nach meinen Fingern und hielten sie fest umklammert. Staunend habe ich die kleinen Hände und die winzigen Finger bewundert: die Linien und feinen Äderchen, die unter der Haut sichtbar sind.

Eine Hand ist unverwechselbar: die großen Linien auf dem Handteller und die feinen Linien des Fingerabdrucks: sie gibt es nur einmal auf dieser Welt.
Ich bin überzeugt davon, dass diese Einzigartigkeit ein Gruß Gottes an jeden von uns ist. Gott freut sich an uns, mehr noch: er sagt: Ich hab dich in meine Hände gezeichnet. Du gehörst unverwechselbar zu mir, wie die Linien meiner Hand. Du bist mir wertvoll. Wenn du mich lässt, nehme ich dich bei der Hand und begleite dich auf deinem Weg.

Ich bin in Gottes Hand. Seine starke Hand hält mich.
Mir gibt das Sicherheit angesichts der Herausforderungen, vor die des Leben mich stellt. Ich kann meinen Alltag leichter meistern, wenn ich spüre: in dem was ich anpacke, bin ich von Gott begleitet und getragen. Gottes starke Hand hält mich.

Davon erzählt auch unser nächstes Lied: Geborgen in Gottes starker Hand, werf ich alle Sorgen weit von mir. Ich kann auf ihn vertraun und weiss, dass er mich führt, dass er mir die Treue hält!

In Gottes Hand finden wir Geborgenheit und Halt.

Aber ich glaube auch, dass Gott immer wieder unsere Hände - deine Hand und meine Hand - braucht:
Gott will helfen, wenn jemand hungrig ist oder einsam, traurig oder voller Angst.
Doch Gottes Hand wird unter uns erst dann erfahrbar, wenn wir unsere Hände öffnen! Wenn wir uns zu seinen Helfern machen, hat Gott die Hände, die er braucht, um andere Menschen zu beschenken.

Gott wartet auf uns und verlässt sich auf uns, dass wir seine Freundschaft nicht für uns behalten, sondern weiterschenken, dass wir nicht nur auf unser eigenes Wohlergehen bedacht sind, sondern bereit sind zu teilen, was wir haben - auch unser Leben.

Dass das leichter gesagt als getan ist - davon erzählt unsere Kirche:
vor dem Eingang erinnert ein Gedenkstein daran, dass unsere Lutherkirche früher eine Synagoge war.
In ihr feierte die jüdische Gemeinde bis 1938 Gottesdienst. Dann wurde unseren jüdischen Geschwistern ihr Gotteshaus weggenommen und ihr Lebensraum zerstört.
In dieser dunklen Zeit hätten sie helfende Hände gebraucht. Aber es war niemand da, der seine Angst überwand und den jüdischen Mitmenschen seine helfende Hand reichte.
Wir versuchen diese Schuld nicht zu verdrängen, sondern aus ihr zu lernen: es ist leichter über die Liebe zu reden als sie zu tun!

Ich bin überzeugt: wenn wir uns zu Gottes Mitarbeitern erklären, wird er durch uns seinen Traum verwirklichen - Gott träumt von einer Welt, in der es mehr Lachen und Freude geben wird, mehr Fürsorge und Gemeinsamkeit, mehr Gerechtigkeit, Güte und Mitgefühl.
Und noch etwas: wenn wir bedenken, dass wir alle zur Familie Gottes gehören - können wir dann noch an unseren Vorurteilen festhalten - ob sie nun auf Religionszugehörigkeit, Rasse, Nationalität oder Geschlecht beruhen? Müssen wir sie nicht fallen lassen, weil sie in Gottes Augen in höchstem Maß lächerlich sind?
Wir gehören alle zu Gottes großer Familie. Lernen wir danach zu fragen, was dem anderen gut tut. Teilen wir das, was wir haben. Wir werden dadurch reicher, nicht ärmer! Unsere Welt braucht Hände, die schenken, Worte, die heilen und Lippen, die segnen…

Es stimmt: Hände, die schenken, erzählen von Gott.

Aber ich habe nur zwei Hände und manchmal fühle ich mich überfordert! Dann ist es gut, wenn ich mich mit anderen verbinde.
Auch Jesus hat seine Jünger nie allein an eine Aufgabe gestellt, sondern immer wenigstens zu zweit. So kann einer den andern trösten und ermutigen und ihm wieder aufhelfen, wenn er hingefallen ist.

Dieses Wissen um den Zauber und die Kraft des Miteinanders versuchen wir in unserem Gemeindeleben über die Generationen hinweg weiterzugeben. Wir erzählen den Kindern und Jugendlichen bei uns nicht nur davon, wie uns Gottes Nähe und Freundschaft stark machen fürs Leben, sondern wir versuchen ihnen auch gelingendes Miteinander vorzuleben. Wir wollen ihnen durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, Vorbild sein.

Wo wir Leben teilen, entsteht Gemeinschaft und es entsteht ein Lebensraum - auch für Menschen, die anders denken, glauben und leben. In unserer Gemeinde bieten wir ganz bewusst diesen Lebensraum und halten ihn offen für alle Menschen. Dabei machen wir die Erfahrung, dass wir von Helfern manchmal zu Hilfsbedürftigen werden, die auf schwierigen Wegstrecken Unterstützung brauchen.

Keiner von uns kommt unbeschadet durchs Leben. Die allermeisten von uns haben erlebt, dass Lachen und Weinen, Trauer und Freude, Glaube und Verzweiflung nahe beieinander liegen können:

Ich denke an die Mutter, die sich allein um ihr behindertes Kind kümmern muss, weil ihr Partner mit der Situation überfordert ist und auf der Suche nach unbeschwertem Glück die Familie verlassen hat.

Ich denke an die Eltern, die eines Tages auf dem Bett ihrer pubertierenden Tochter einen Abschiedsbrief finden, in dem sie ihnen mitteilt, dass sie jetzt ihr Leben ganz alleine gestalten will und sie nicht nach ihr suchen sollen.

Ich denke an den Ehemann, der nach 40 Jahren Ehe miterleben muss, wie seine Frau in die Demenz entgleitet und ihn nach langer Pflege einsam zurücklässt.

Wie wichtig ist es, in solchen Situationen nicht allein zu sein, sondern Menschen um sich zu haben, die einen begleiten und tragen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die durch ihre Mitmenschen Gottes Hilfe hautnah erfahren, wieder aufblühen und sich dem Leben mit neuer Kraft stellen. Wer erlebt, dass er angenommen wird, so wie er ist, entdeckt manchmal Gaben und Fähigkeiten an sich, die er ins Miteinander einbringen kann.

Darum bauen wir hier in Stockerau gemeinsam an unserem Lebensraum - im ideellen Sinn, aber auch ganz praktisch mit unserer Hände Arbeit, um Räume zu schaffen, in die wir die Menschen einladen können, die Gemeinschaft suchen. Wir tun dies in dem Bewusstsein, dass Gott uns nicht vergisst, denn er hat uns in seine Hand gezeichnet.

Amen.

Pfr. Christian Brost

Projekt Lebensraum

Worum es geht

Unsere Pfarrgemeinde wächst - Gott sei Dank. Besonders in Stockerau hat sich in den letzten Jahren das Bedürfnis nach mehr Platz und attraktiverem Raum gezeigt.

Nicht selten platzt der desolate, veraltete und viel zu kleine Gemeinde„saal” etwa bei der Krabbelgruppe oder dem Gemeindekaffee nach einem Familiengottesdienst aus allen Nähten. Zunehmend nehmen wir auch gesellschaftliche Aufgaben wahr, bieten mit mehr als 250 Veranstaltungen im Jahr Orientierung und Hilfe im Leben.

Unsere Kirche wird mit ihrem Hochaltar und den fixen Bänken unseren liturgischen Bedürfnissen nach Offenheit, Freundlichkeit und Gemeinschaft nicht mehr ausreichend gerecht. Das winzige Büro muss oft als beengter Besprechungsraum herhalten. Die WC-Anlagen sind beinahe schon unzumutbar.

Dazu kommt eine höchst unbefriedigende Heizsituation (Kirche mit Flüssiggas, Gemeinderäume mit Strom). Schließlich wurde bisher die etwa 40 Jahre alte, in schlechter Qualität mit minimalem Aufwand hergestellte Bausubstanz nur provisorisch Instand gehalten. In den Gemeindesaal regnet es bei Starkregen hinein.

Nicht nur der Sanierungsbedarf, sondern auch die Unwirtschaftlichkeit und ökologische Unverträglichkeit der Bausubstanz veranlasste uns seit Mitte 2007 ein bauliches Gesamtkonzept zu erstellen - das Projekt “Lebensraum” war geboren!

Wir wachsen

Die Evangelische Pfarrgemeinde Stockerau wächst, was man vor allem bei den Familien- und Kinderangeboten bemerken kann. Aber auch die Zahl der Evangelischen bei uns steigt. Mit Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher finden immer mehr Aktivitäten in Bereichen wie Seelsorge, Diakonie, Gottesdienst, Musik, Kinder und Jugendliche, Meditation, Bibel, Senioren, Gemeinschaft, Ökumene und Familien statt. Darum sind bauliche Maßnahmen unbedingt notwendig. Schaffen wir Lebensraum!

Gemeinschaft braucht Raum

Unsere Gemeinde ist ein lebendiger, offener Ort der Begegnung für unterschiedliche Menschen und soll das auch bleiben.

Die uns besonders wichtigen Werte haben wir im Leitbild verdeutlicht:

  • Zuerst der Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde. Hier feiern wir Abendmahl, sammeln Kraft, singen, begegnen Gott und einander.
  • Die Bibel ist unsere Grundlage. Hier finden wir die Geschichten über Jesus, dem wir nachfolgen wollen, und vieles mehr.
  • Wir wollen anderen Menschen Hilfe sein, sie auf ihrem Lebensweg mit Gott begleiten.
  • Die Kinder von heute gestalten die Welt von morgen. Hoffentlich in Frieden und Liebe zu den Menschen und zu Gott.
  • All das ist uns schon im Ersten Testament von Gott gesagt. Deshalb und weil unsere Kirche als Synagoge erbaut worden ist, wollen wir uns auch besonders an die Wurzel des Christentums, das Judentum, erinnern und diese Wurzel wieder sichtbarer machen. Nur mit einer gesunden Wurzel kann unser Gemeindebaum wachsen!

Meilensteine

Schon im November sollen die Bauarbeiten in der Kirche beginnen. Heuer noch soll vor allem die Heizung erneuert werden.

Es wird eine umweltverträglichere und wirtschaftlichere Pelletsheizung mit Solarunterstützung kommen. Wann mit dem Aus- und Umbau des Gemeindesaals und des Vorplatzes begonnen werden kann, hängt von der Finanzierung ab.

Ziel

Es wird ein einladender Kirchenraum entstehen, der seine jüdische Geschichte nicht verleugnet.

Betritt man die Kirche, geht man gleichsam „durch das Judentum“ hindurch (Minimuseum im Vorraum, Davidsterne an den Emporen wieder sichtbar) auf einen einladenden Christus und Abendmahlstisch (Altar) zu. So soll auch baulich deutlich werden, dass das Judentum durch das Christentum nicht überholt ist.

Israel ist und bleibt das auserwählte Volk Gottes. Das Juden-tum ist die lebendige Wurzel des Christentums und als solche für uns als Christen unverzichtbar. Um Jesu Worte in den Evangelien besser zu verstehen, ist es förderlich, sich mit dem Juden Jesus zu beschäftigen.

Mit der flexiblen Bestuhlung und dem Volksaltar wird ermöglicht, auf die Bedürfnisse der verschiedenen Besucher einzugehen.

Die Kanzel wird als typisch evangelisch nicht abgeschafft, aber in den Altarraum integriert und so beim Gläubigen ein Gefühl des „Abkanzelns“ verhindert. Damit Menschen gemeinsam Gottesdienst feiern können!

1. Baustufe

Plan Grundriss Erdgeschoss

Neugestaltung des Innenraums

Etwa so könnte die Kirche innen in Zukunft aussehen. Die künstlerische Gestaltung des Altarraumes ist noch in Planung. Wesentlich ist, dass die Sakramente Abendmahl (Altartisch) und Taufe (Taufbecken) genauso wie das Wort (Kanzel) im Altarraum vorhanden sind.

Der Altarraum wird eine ovale Form erhalten und etwas in den Kirchenraum hineinreichen, sodass eine bessere Verbindung zur feiernden Gemeinde gegeben ist.

Besonders bei der Feier des Abendmahles wird es dann möglich, ohne störender Stufen im Kreis rund um den Altartisch (Jesus als Zentrum) zu stehen.

Durch zusätzliche Abgänge von den Emporen direkt in den Altarraum werden die Besucher, die „oben“ sitzen, besser in den Gottesdienst integriert.

Gemeindehaus und Vorplatz

Wir wollen!

Die Finanzierung des Projektes muss fast ausschließlich über Spenden und Förderungen erfolgen. Insgesamt gilt es die Riesensumme von 912.000 € aufzubringen oder durch Eigenleistung zu erbringen. Etwa 1/3 dieses Betrages muss aus Spenden und Eigenmitteln finanziert werden. Bis Ende 2010 sollen für die erste Baustufe 276.000 € aufgewendet werden.

Unsere Gemeinde ist nicht reich und verfügt kaum über Eigenmittel. Dennoch sind wir überzeugt, die Finanzierung mit Ihrer Hilfe auf die Beine zu stellen. Schon am 8. Oktober wird es ein Benefizkonzert für unser Projekt Lebensraum geben. Nach dem Fernsehgottesdienst am 31.10. werden wir im Advent einen Stand gestalten.

Jetzt sind Sie am Zug!

Helfen auch Sie mit. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, melden Sie sich bitte! Je mehr Eigenleistung wir erbringen können, umso weniger Geld benötigen wir.

Wenn Sie bei Benefizveranstaltungen helfen wollen oder Ideen dafür haben, melden Sie sich bitte! Wir benötigen jede helfende Hand.

Herzlich darf ich zuletzt auch um Ihre Geldspende für das „Projekt Lebensraum“ bitten (Konto Nr 146050 bei der Raiba Stockerau, BLZ 32842).

Wir wünschen uns, dass durch die Umsetzung des Projektes Lebensraum mehr attraktiver Platz für all die unterschiedlichen Menschen entsteht, die an unserem vielfältigen Gemeindeleben teilnehmen.

Kurator Mag. Gert Lauermann

Viele neue Gesichter

Der Herbst ist nicht nur die Zeit der Ernte, in vielen Bereichen ist es auch die Zeit des Neubeginns. So auch für die Jugend in unserer Gemeinde. Auch heuer beginnt wieder für viele junge Menschen in unserer Gemeinde die Konfirmandenzeit, die - diesmal schon zu Ostern - mit der Konfirmation enden wird.

Als Start der neuen Saison und be­vor der „richtige” Konfir­man­den­unterricht beginnt, fand ein Nachmittag mit Spiel, Spaß und Kennenlernen in der Kirche in Stockerau statt. Nicht nur die „Neuen” waren eingeladen, auch die in den letzten beiden Jahren konfirmierten Jugendlichen waren herzlich willkommen. Da sich heuer besonders viele Mädchen und Burschen konfirmieren lassen und auch einige Jugendliche aus den letzten Jahren gerne wieder kamen, bevölkerten insgesamt 20 junge Menschen am Samstag, den 12.September nachmittags den Gemeindesaal. Sie wurden von Dieter Jaquemar, dem Landesjugendreferenten von Niederösterreich, willkommen geheißen. Um die große Zahl an Menschen gut zu betreuen, standen ihm Verena Brost und Norbert Flamisch zur Seite.

Rettet den Eisbären

Unter diesem Motto stand der Nachmittag. Anhand verschiedener Spiele und Aktionen setzte sich die Gruppe mit dem Klimawandel auseinander. Mal war gefordert, sich auf schmelzenden Eisschollen zu halten, dann wieder rasten alle durch Gemeindesaal, Garten und Kirche, um möglichst rasch ganz Österreich zu bereisen.

Reges Treiben und eine gute Stim­mung erfüllte die Räume und niemals herrschte der Eindruck, als könnte Langeweile entstehen. Viel zu schnell ging der Nachmittag vorüber, und die geplanten Stationen konnten gar nicht alle durchgeführt werden. Erschöpft fanden sich alle in der Kirche ein und feierten eine kleine Andacht mit Dieter.

Auf den inzwischen angeheizten Grillern duftete es schon einladend, und Dank kundiger Hilfe einiger grillgeübter Jugendlicher konnten die große Gruppe auch ordentlich mit Essen versorgt werden. Es blieb gar nicht mehr genug Zeit für einen richtigen Abschied oder eine ausgiebiges Match am Wuzzler. Schnell musste noch der Gewinn des Tages, ein Einkaufsgutschein für jeden Teilnehmer der erfolgreichsten Gruppe, verliehen werden, bevor sich der Gemeindesaal wieder leerte.

Der aufregende Nachmittag ver­spricht eine spannende Konfir­mandenzeit mit aufgeweckten und interessierten Jugendlichen. Damit ist wieder ein kleiner Baustein für das Wachstum unserer Gemeinde gelegt.

Norbert Flamisch

Ab sofort erhältlich: Lutherwein!

Das Weingut Pammer (Mitglied der Winzervereinigung VINUM CIRCA MONTEM), dessen Weingärten sich auf den Hanglagen rund um den Göttweiger Berg befinden, hat für uns einen Lutherwein abgefüllt.
Der Grüne Veltliner DAC sowie der rote Zweigelt sind in hübschen 2er, 3er oder 6er Geschenkkartons das ideale Mitbringsel oder auch ein süffiger Begleiter für einen netten Abend zuhause.

Mit dem Kauf einer Flasche zum Preis von 6 EUR unterstützen Sie unser Bauprojekt ‚Lebensraum’. Der Wein wird ab sofort im Pfarramt, nach den Gottesdiensten sowie in unserem Punschstand auf dem Stockerauer Adventsmarkt verkauft.