Gemeinde

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Pfarrer
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Gefangenen-Seelsorge

Leitbild

Wir sind eine offene Gemeinschaft von evangelischen Christen mit lutherischem und reformiertem Bekenntnis im westlichen Weinviertel.

Als Teil der Kirche Jesu Christi bieten wir unterschiedlichen Menschen Lebensraum und geistige Heimat.

Wir leben unseren Glauben miteinander. So wird Gottes Liebe und Nähe erfahrbar:

  • beim Feiern des Gottesdienstes
  • beim begeisterten und kritischen Gespräch über biblische Inhalte und unser Leben
  • im Dienst am Nächsten und an der Gesellschaft
  • in der Begleitung und Einbindung von Kindern und Familien
  • eingedenk der jüdischen Wurzeln unseres christlichen Glaubens.

Wir wachsen und freuen uns auf neue Aufgaben.
So setzen wir Zeichen und tragen zur positiven Entwicklung der Gesellschaft bei.

Leitbild - Was ist das?

Die theologischen Grundlagen unseres Glaubens sind und bleiben natürlich die Bibel und die Bekenntnisschriften. Das Leitbild zielt auf etwas anderes ab.

Was erwartet jemanden, der zum ersten Mal mit unsrer Pfarrgemeinde in Kontakt kommt? Was macht gerade unsere Pfarrgemeinde aus? An welchen Eckpunkten orientieren sich unsere zahlreichen MitarbeiterInnen? Welche Werte, Ziele und Erlebnisse verbinden die Menschen zu jener Gemeinschaft, die sich Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B. Stockerau nennt?

Um all diese Fragen zu beantworten, hat die Gemeindevertretung in ca. einem Jahr ein Gemeindeleitbild entwickelt und nun am 15. November einstimmig beschlossen.

Offenheit und Verantwortung

Ich persönlich halte dieses Leitbild für sehr gelungen und möchte mich bei allen, die an der Entstehung mitgewirkt haben, sehr herzlich bedanken.
Ich finde, in unserem Leitbild kommt typisch evangelische Offenheit und Verantwortung des Einzelnen zum Ausdruck. Begleitung der Menschen auf ihrem persönlichen Weg mit Gott - aber mit beiden Beinen fest auf der Erde - dazu will unsere Gemeinde Lebensraum sein. Der Gottesdienst steht hier im Mittelpunkt, aber auch zahlreiche andere Möglichkeiten bieten sich in unserer Gemeinde, Gott näher zu kommen.

Mit und für Familien und Kinder

Durch Gottes Liebe und Nähe bekommen Menschen Halt und können befreiter und mutiger leben. Die Stärke unserer Pfarrgemeinde ist sicher die Arbeit mit und für junge Familien und Kinder, die sich auf alle Bereiche der Gemeindearbeit fruchtbar auswirkt.

Sichtbar evangelisch

Wir wollen und werden auch in Zukunft wachsen - jeder Einzelne im Glauben, wir alle in und an der Gemeinschaft und die Zahl unserer Mitglieder. Unsere Gemeinde ist sichtbar und soll noch sichtbarer werden - Sichtbar Evangelisch - Evangelisch im Weinviertel - Gott sei Dank!

Neues Logo

Neu ist auch das Logo, das wir in Zukunft verwenden wollen. Es besteht aus einem Weinblatt, über dem das bekannte geschwungene Kreuz der Evangelischen Kirche in Österreich abgebildet ist. Daneben findet sich der Text: „Evangelisch im Weinviertel - Gott sei Dank”.

Wir danken dem ehrenamtlich für uns tätigen Grafiker Arwed Höchsmann für die Erarbeitung dieses schlichten und schönen Logos!

Kurator Gert Lauermann

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Predigtstellen & Gemeindegebiet

Lutherkirche Stockerau
Manhartstraße 24, 2000 Stockerau

Heilandskirche Spillern
Stockerauer Straße, 2104 Spillern

Christuskirche Hollabrunn
Ecke Babogasse-Neugasse

Leonhardskirche Kalladorf
Melker Gasse 1, 2041 Kalladorf

Rathauskapelle Retz
Hauptplatz, 2070 Retz

Gemeindegebiet der Evangelischen Pfarrgemeinde Stockerau

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Pfarrer

Mein Name ist Christian Brost, meine Wiege stand 1963 im mittelfränkischen Neuendettelsau.

Nach Gymnasialzeit, Theologiestudium und erstem Staatsexamen absolvierte ich mein Vikariat in Bad Füssing in Niederbayern. Nach dem zweiten Examen führte mich mein Weg in die Steiermark: zusammen mit meiner Frau Karin arbeitete ich südlich von Graz im Haus der Stille.

Meine Frau - eine gebürtige Niederösterreicherin aus Furth bei Göttweig – ist von Beruf Krankenschwester; wir haben drei Kinder: Verena, Simon und Barbara.

Weitere Stationen meines beruflichen Werdegangs sind die evangelischen Gemeinden Marktredwitz im Fichtelgebirge und Hiltpoltstein in der fränkischen Schweiz. Ich bin sehr gerne Pfarrer.

Meine Theologie, die ihren Ausgang bei der Liebe und Barmherzigkeit Gottes nimmt, führt mich zu einer menschenfreundlichen Verkündigung und Seelsorge.

Pfr. Christian Brost

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Presbyterium & Gemeindevertretung

Andreas Andel

Langenzersdorf; kfm. Angestellter; geb. 1964, verh., 3 Kinder

Presbyter (EDV, Schriftführer, Öffentlichkeitsarbeit), Lektor

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
sola gratia - solo verbo - sola fide

Gemeinde bedeutet für mich …
ein Wirkungsfeld der Frohen Botschaft

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn (besser: den beiden gefundenen Söhnen)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich aktiv dieses Wirkungsfeld mitgestalten möchte

Was ich noch sagen möchte
Mein besonderes Anliegen ist es daran mitzuarbeiten, unsere Diaspora-Gemeinde als eine Gemeinde zu (er)leben.

Mag. Gabriele Andersson-Kasper

Hollabrunn; Professorin; geb. 1965, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
dass Jesus der Weg ist und in einem katholischen Umfeld “evangelisch sein” erklären.

Gemeinde bedeutet für mich …
seit Jugend an in einer Gemeinschaft ein Teil sein und Anteil nehmen.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Der Herr ist mein Hirte“ (Psalm 23)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich am Fortbestand und der Entwicklung unserer Gemeinde interessiert bin.

Mag. Eva-Susanne Berecz

Stockerau; Sonderschullehrerin; geb. 1964, verh., 3 Kinder

Presbyterin (Musik, Schriftführer-Stellvertreterin)

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
eine geistige und seelische Heimat zu haben.

Gemeinde bedeutet für mich …
gleichgesinnte Menschen zu treffen und mit ihnen gemeinsam christlichen Glauben zu leben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich mich mit meinen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in der Kirchengemeinde Stockerau engagieren möchte.

Was ich noch sagen möchte
Ich wohne mit meiner Familie erst seit Dez. 2004 in Stockerau und habe in dieser Zeit die evanglische Kirchengemeinde als eine sehr offene und freundlichen Gemeinde kennengelernt. Ich danke der Kirchengemeinde für ihr Vertrauen, mich zur Wahl aufgestellt zu haben.

Gertraud Braunsteiner

Stockerau; Pensionistion; geb. 1940, verw., 3 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
mein Leben in Jesus zu leben im Glauben, dass er mir dabei hilft.

Gemeinde bedeutet für mich …
eine Gemeinschaft, in der ich mich zu Hause und geborgen fühle.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Meinen Konfirmationsspruch (Psalm 138,3): „Wenn ich dich anrufe, erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich hoffe, dass ich wenigstens ein wenig dazu beitragen kann, dass sich viele in unserer Gemeinde aufgenommen fühlen.

Was ich noch sagen möchte
Hoffentlich enttäusche ich das in mich gesetzte Vertrauen nicht!

Walter Deimel

Stockerau; Pensionist; geb. 1941, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
im Gottesdienst und durch die Predigt zu mir selbst und zu Gott zu finden.

Gemeinde bedeutet für mich …
Leben gemeinsam erleben und Freude daran haben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
die Auferstehung

Ingrid Eder

Stockerau; Buchhalterin; geb. 1961, gesch., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …

mündiges, verantwortungsvolles „Christ sein“, auch zeitgemäßes Christentum, im Sinne von: sich mit den Problemen der Zeit auseinandersetzen.

Gemeinde bedeutet für mich …
die Freude an dem gemeinsamen Glauben leben!

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird …“ (Joh 7-8 . 12)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich gerne in einer lebendigen Gemeinschaft mitwirken möchte.

Joachim Grün

Hollabrunn; Pensionist; geb. 1942, verh.

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
die Freiheit im Glauben zu haben, die Martin Luther für uns auf ewig erkämpft hat.

Gemeinde bedeutet für mich …
in der Gemeinschaft Gott näher zu kommen und den Glauben an Ihn zu erfahren.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Psalm 23

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich hoffe, zur Vielfalt der Meinungen und Entscheidungen beizutragen, die uns allen dienen.

Was ich noch sagen möchte:
Der Glauben ist in der heutigen Zeit besonders wichtig, um im Leben einen festen Halt zu haben.

Christina Hasenkopf

Hollabrunn; Angestellte; geb. 1950, verh., 3 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
nicht durch Kirchengesetze in ein enges Korsett gepreßt den Glauben leben müssen.

Gemeinde bedeutet für mich …
Geborgenheit geben und Geborgenheit erfahren

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
die Bergpredigt

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
mir der Fortbestand unserer evangelischen Gemeinde - speziell in der Diaspora - sehr am Herzen liegt.

Gernot Hasenkopf

Hollabrunn; Steinbautechniker; geb. 1985, ledig

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Offenheit auch außerhalb der Gotteshäuser - im täglichen Leben.

Gemeinde bedeutet für mich …
Zusammenhalt

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Ich will dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Ps 32,8)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
auch junge Leute die Gemeinde mitgestalten sollten.

Grete Kasper

Hollabrunn; Hausfrau; geb. 1941, verw., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
eine mündige Christin zu sein.

Gemeinde bedeutet für mich …
gelebte Gemeinschaft im Glauben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Nichts geht über die Liebe (1 Kor 13)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich so das Gemeindeleben aktiv mitgestalten kann.

Was ich noch sagen möchte:
Ich wünsche mir, dass die Gemeinde im Glauben als auch bei den Gottesdienstbesuchen weiter wächst, und da vor allem mit den Kindern und Jugendlichen. Ein guter Anfang ist schon da.

Gerald Kilnhofer

Stockerau; Bürokaufmann; geb. 1965, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Glaube, der von einem gütigen Gott kommt und nicht von Menschen. Und an einen Gott, der uns nach der inneren Einstellung beurteilt und verzeiht.

Gemeinde bedeutet für mich …
Gemeinschaft verschiedenartiger Menschen, die nach Frieden und Nächstenliebe streben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.“ (Mt 5,5)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
weil ich meinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten möchte.

Herta Klune

Stockerau; Pensionistin; geb. 1941, verh., 2 Kinder

Presbyterin (Kirchenbeitragsreferentin)

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Füreinander dasein, Glaube, Liebe, Friede, Güte, Geduld, Freundlichkeit, Zuhören, Leid und Freud teilen …

Gemeinde bedeutet für mich …
Heimat! Hier bin ich Zuhaus!

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“ (Phil 4,4)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich hoffe, dass auch ich ein kleinwenig für die Gemeinde beitragen kann.

Was ich noch sagen möchte:
„Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.“ (1 Joh 2,8). Ich wünsche mir ein fröhliches Miteinander!

Angelika Knöbl

Spillern; Kfm. Angestellte; geb. 1959, gesch., 1 Kind

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …

Der Glaube an Gott und den Heiligen Geist ist die Basis für uns Christen. Jesus Christus ist Gottes Wort an uns Menschen. Das vertrauen in ihn, Jesus Christus, gibt mir Kraft im Alltag, Mut und Zuversicht.

Gemeinde bedeutet für mich …
die Gemeinschaft und der Zusammenhalt der evangelischen Schwestern und Brüder unserer Gemeinde.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Jesus Christus spricht: “Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.” (Mt 28,20)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich das Gemeindeleben aktiv mitgestalten möchte; die Mitarbeit am Aufbau des geistlichen Lebens unserer Gemeinde liegt mir sehr am Herzen.

Was ich noch sagen möchte:
Ich denke, dass Frauen einen wichtigen Part zur Vielfalt unserer Kirche beitragen, sie sehen manche Dinge anders als Männer - und das ist gut so …!

Ing. Ute Kopecky

Hausleiten; Pensionistin; geb. 1944, verw., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
einen fixen Standpunkt in meiner Lebensorientierung, eine klare Linie auf meinem Weg des Lebens.

Gemeinde bedeutet für mich …
Eingebettet sein - lebendiges und unterstützendes Miteinander - erkennen und respektieren

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Jesaja 43

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
jetzt wieder alle an einem Strang ziehen, ein spürbares Wollen, sich Weiterentwickeln anklingt.

Was ich noch sagen möchte:
Ich bin glücklich über den Geist, der nun in unserer weit verstreuten Gemeinde zu spüren ist.

DI Friedrich Kuchler

Stockerau; Architekt; geb. 1942, verh., 3 Kinder

Presbyter (Bauwesen)

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Eigenverantwortung für mein Tun vor Gott

Gemeinde bedeutet für mich …
seit meiner Kindheit ein Zuhause mit Gleichgesinnten im Glauben

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“ (1 Petr 4,10)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich nach einigen Jahren Pause wieder Verantwortung für das Geschehen in unserer Gemeinde zu tragen bereit bin.

DI Martin Kuchler

Stockerau; Architekt; geb. 1968, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
eine auf dem Evangelium basierende christliche Lebensphilosophie, deren Interpretationsspielraum nicht von weltlichen Kirchenorganen eingeschränkt wird, sondern der Gedankenfreiheit des Individuums überantwortet wird.

Gemeinde bedeutet für mich …
eine lokal begrenzte Gemeinschaft von in den Grundsätzen Gleichdenkenden und Gleichglaubenden, die gemeinsam Aufgaben bewältigen, gemeinsam feiern und gemeinsam füreinander eintreten.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Lasset uns nicht lieben mit Worten (noch mit der Zunge), sondern mit der Tat und der Wahrheit.“ (1 Joh 3,18)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
es für mich eine Ehre und große Freude ist, dem Ruf der Gemeinde zu folgen und Verantwortung für die Gestaltung der Gemeinde zu übernehmen.

Was ich noch sagen möchte:
Ich bin froh über den frischen „jugendlichen“ Wind in unserer Gemeinde.

Mag. Gert Lauermann

Stockerau; Richter; geb. 1975, verh., 2 Kinder

Presbyter (Kurator, Öffentlichkeitsarbeit, Abgeordneter zur Superintendentialversammlung)

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
auf der Grundlage der Bibel offen und tolerant Verantwortung für das eigene Leben, die Mitmenschen und Gottes Schöpfung übernehmen und leben. Neugierig auf Gottes Pläne mit uns mitten im Leben stehen.

Gemeinde bedeutet für mich …
mit Freunden die Gemeinschaft mit Gott suchen; den heiligen Geist wirken lassen; Menschen auf ihrem persönlichen Weg mit Gott im Leben begleiten.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Wenn ihr mich mit ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“ (Jer. 29,13)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich mich weiterhin für unsere Gemeinschaft einsetzen möchte. Es gibt noch viel zu tun.

Was ich noch sagen möchte:
Hinter uns liegt eine Zeit mit einigen Veränderungen. Ich denke, die Gemeinde hat sich positiv entwickelt, und ich möchte diese Entwicklung gemeinsam mit unserem Pfarrer und der neuen Gemeindevertretung fortführen und weiter verstärken.

Inka Lauermann

Stockerau; Hebamme; geb. 1979, led.

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
den Glauben an Gott und Jesus ungezwungen und auf natürliche Art und Weise auszuleben.

Gemeinde bedeutet für mich …
sich gemeinsame Ziele zu stecken und diese mit Spaß, guter Zusammenarbeit und gemeinsamen Ideen zu verwirklichen.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Joh 8,1-19

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich denke, dass sich die Gemeinde in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird und ich gerne dazugehöre.

Was ich noch sagen möchte:
Ich muss leider oft an Sonn- und Feiertagen arbeiten und bin daher nicht 100% einsetzbar.

Martin Lauermann

Stockerau; Touristikkaufmann; geb. 1978, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Christ zu sein, mit einem Religionsbekenntnis, das mir erlaubt, meinen Glauben zu 100% zu leben.

Gemeinde bedeutet für mich …
Familie, Zusammenhalt, Geborgenheit

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Lk 18,16)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich Hr. Pfarrer Brost, sein Team und die Arbeit, die geleistet wird, sehr schätze und diese Gemeinschaft soweit möglich unterstützen möchte.

Was ich noch sagen möchte:
Auf eine Arbeit in der Gemeindevertretung würde ich mich sehr freuen!

DI Stephan Mölls

Stockerau; Geschäftsführer; geb. 1968, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
ein Wertesystem, das mich während meines Lebens begleitet und mir für jede Situation (Familie, Beruf, Freude, Trauer, Freizeit, …) einen passenden Rat gibt.

Gemeinde bedeutet für mich …
in einer Gruppe, mit denselben Wertevorstellungen, Geborgenheit zu spüren und Geborgenheit zu geben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Erfreue mich wieder mit Deiner Hilfe und mit einem willigen Geist rüste mich aus.“ (Ps. 51,14)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
mir das Leben soviel Gutes zukommen hat lassen und ich das Bedürfnis habe, etwas für die Allgemeinheit zu tun.

Ing. Helmut Montsch

Spillern; technischer Angestellter; geb. 1966, verh., 2 Kinder

Presbyter (Schatzmeister)

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
einen freien Glauben zu haben.

Gemeinde bedeutet für mich …
miteinander leben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1 Kor 13,13)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich eine lebendige Kirchengemeinschaft aufrecht erhalten möchte.

Was ich noch sagen möchte:
Da ich die letzten sechs Jahre aktiv im Pfarrgemeinderat mitarbeiten durfte, habe ich erfahren, wieviel Freude und Freunde ich in dieser Zeit gefunden habe.

Walter Montsch

Spillern; selbständiger Unternehmer; geb. 1958, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
in einem weltoffenen modernen Glauben beheimatet zu sein.

Gemeinde bedeutet für mich …
Leben und Weiterführen einer gemeinsamen Tradition.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?“

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich meinen Beitrag zum Miteinander einbringen möchte.

Was ich noch sagen möchte:
Es freut mich, in einem netten Team, wie wir es jetzt haben, dabei zu sein.

Ing. Michael Mori

Guntersdorf; Baumeister i.R.; geb. 1942, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Glauben und Hoffen an eine Auferstehung in welcher Art und Form auch immer.

Gemeinde bedeutet für mich …
gemeinsam Freud und Leid teilen.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
“Dein Gott der Herr ist Sonne und Schild.” (Ps 84)

Was ich noch sagen möchte:
“Sie fliegen fort, die Töne / die Erde nimmt das Laub, / was gestern grünte schöne, / ist heut des Windes Raub.” (Ludwig Tieck)

DI Eberhard Nossek

Hollabrunn; Zivilingenieur; geb. 1934, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Hilfsbereitschaft gegenüber Schwächeren, Einfachheit und zu seinem Glauben zu stehen

Gemeinde bedeutet für mich …
Gottesdienst feiern und den Glauben hinterfragen und festigen

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1 Kor 13,13)

Mag. Ingrid Oblak

Oberzögersdorf; Lehrerin (i.R.); geb. 1948, verh., 2 Kinder

Presbyterin (Diakonie), Lektorin

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
im Glauben bewusst eine Minorität vertreten, die mir viele Facetten und Freiheiten gibt und ermöglicht

Gemeinde bedeutet für mich …
Freundschaften - Begegnungen - Soziales Handeln

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Der Herr ist mein Hirte.

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
vieles getan werden muss, von dem ich gern ein Teil bin.

Was ich noch sagen möchte:
Ich fühle mich in unserer Gemeinde sehr geborgen - aber auch der innere Kampf, dorthin zu gelangen, war für mich wertvoll.

Ingrid Petermann

Spillern; Pensionistin; geb. 1938, led.

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
unter der Prämisse des evang. Glaubens selbstverantwortlich leben und handeln.

Gemeinde bedeutet für mich …
Gemeinschaft im Glauben.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Das Buch Hiob.

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich mitverantwortlich sein möchte.

Constanze Pollak

Retz; Hauptschullehrerin; geb. 1956, verh., 4 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
innerhalb meiner Familie und meiner Umwelt Ökumene leben!

Gemeinde bedeutet für mich …
gelebte Gemeinschaft

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Die Bergpredigt (Mt 5-7)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich gerne Anliegen unserer Gemeindemitglieder vertreten möchte.

Dr. Eva-Maria Thal

Retz; Angestellte; geb. 1947, verh., 2 Kinder

Presbyterin (Diaspora)

“Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
vertraute spirituelle Heimat

Gemeinde bedeutet für mich …
Zusammengehören - Verbundensein

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
“Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen” (Ps 37) - mein Konfirmandenspruch, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich glaube, dass auch unsere kleine Gruppe vertreten sein sollte und weil ich mir zutraue, es gut zu machen.

Carine Toifl

Hollabrunn; Angestellte; geb. 1965, verh., 2 Kinder

“Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
leben in christlicher Gemeinschaft ohne Instanzen wie einen Papst und/oder Gelübden wie den Zölibat!

Gemeinde bedeutet für mich …
Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Leben im Wissen um Gleichgesinnte

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Trübsal, beharrlich im Gebet.“ (Röm 12,12)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
mir die Werte der christlichen Gemeinschaft wichtig sind.

Was ich noch sagen möchte:
Ich denke, mit unserem neuen Pfarrer werden wir wieder eine aktive Gemeinde, und freue mich auf die Zusammenarbeit.

Uta Vogel

Stockerau; Hausfrau; geb. 1956, gesch., 3 Kinder

Lektorin

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
Freiheit im Glauben und Freude am Glauben

Gemeinde bedeutet für mich …
Gemeinschaft im Glauben, in Gebet, in Freude und Leid

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Leben wir, so leben wir dem Herrn, …“ (Röm 14,8)

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
Aus Verbundenheit zu unserer Kirche, die ein Stück Heimat bedeutet, möchte ich gerne helfen, die positive Entwicklung des letzten Jahres fortzusetzen.

Was ich noch sagen möchte:
„Glück liegt in der Freude des Erreichten und im Erlebnis der kreativen Bemühungen.“ (Franklin D. Roosevelt)

Ing. Günter Weikert

Stockerau; Pensionist; geb. 1940, verh.

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
eine Glaubensgemeinschaft, die sich auf das Evangelium gründet und eine demokratische Struktur aufweist.

Gemeinde bedeutet für mich …
eine Gemeinschaft, die den Gottesdienst miteinander feiert und auch andere Aktivitäten durchführt.

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
„Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
sich dadurch die Gelegenheit ergibt, andere Gemeindemitglieder näher kennen zu lernen und etwas für die Gemeinde zu tun.

Ing. Peter Wilde

Hausleiten; Forstingenieur; geb. 1942, verh., 2 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …
einen Glauben zu haben, bei dem man auch Halt findet.

Gemeinde bedeutet für mich …
Gemeinschaft und Zusammenhalt

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
Keinen besonderen Bibelspruch - soweit wie möglich die 10 Gebote zu halten

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich versuchen möchte, der Gemeinde mit einer gewissen Hilfestellung zu helfen.

Was ich noch sagen möchte:
Versucht, den Gedanken Jesus’ “Liebe Deinen Nächsten” so gut als möglich zu geben und zu leben.

Dr. Eveline Zehetmayer

Spillern; Beamtin; geb. 1947, verh., 4 Kinder

„Evangelisch“ bedeutet für mich vor allem …

  • Demokratie, Mitbestimmung, Offenheit
  • einen liebenden (nicht strafenden) Gott, Erneuerung

Gemeinde bedeutet für mich …
Mitarbeiten, gemeinsame Ideen verwirklichen, Verantwortung tragen

Eine Bibelstelle, die ich besonders mag:
1 Kor 13

Ich möchte in unserer Gemeindevertretung sein, weil …
ich denke, dass ich im “profanen” Bereich Arbeit leisten kann.

Was ich noch sagen möchte:
Wenn eine Gemeinde unter einem guten “Hirten” zusammenwirkt, gibt es Wachstum.

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Daten & Fakten (Jahresbericht 2009)

Gottesdienste

Der Gottesdienstbesuch erreichte 2009 ein Rekordniveau, das vor zehn Jahren noch undenkbar schien. Beispielhaft genannt sei die erfolgreiche Umgestaltung der Christuskirche in Hollabrunn, wo der neue Volksaltar mit einem besonderen Abendmahlsgottesdienst einge“weiht“ wurde. Oder der Gottesdienst im Grünen bei den Pfadfindern in Stockerau. Oder die erstmalige Feier einer Jubelkonfirmation. Oder der Fernsehgottesdienst. Während die meditativen Gottesdienste in Spillern 2009 leider weniger besucht wurden (Schnitt: 11 Besucher), waren die zehn Familiengottesdienste  in Stockerau 2009 hervorragend besucht (Schnitt: 98 Besucher). Herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese besonderen Gottesdienste mitgestalten!

Musik

Unser Chor unter der Leitung von Mag. Susanne Berecz hat 2009 einige besonders spannende Auftritte, wie z.B. beim Fernsehgottesdienst, bravourös gemeistert. Herzlichen Dank dafür!

LektorInnen

Unsere drei aktiven LektorInnen haben unverändert Freude an der Arbeit und ermöglichen so, qualitativ und quantitativ ein hohes Niveau zu halten. 2010 kommt als vierte aktive Lektorin Irmi Lenius dazu. Auch Vikar Mag. Bernhard Petri-Hasenöhrl wird unser Gottesdienstteam noch mehr verstärken.

Projekt „Lebensraum“

Die Gemeindevertretung hat 2009 an der Entwicklung des baulichen Gesamtkonzepts für Stockerau („Projekt Lebensraum“) mitgewirkt. Wir konnten die grundsätzlichen Planungen für die Sanierung und Renovierung unserer Kirche in Stockerau (insbes. den Einbau einer Pellets- und Solarheizung) sowie den Neubau unseres Gemeindesaals abschließen. Sowohl einnahmen- als auch bauseitig konnte in 17 (!) Sitzungen, Treffen und unzähligen meist ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden nicht nur ein viel versprechendes Konzept erarbeitet werden. Schon 2009 haben wir sogar mit dessen Umsetzung begonnen. Eine Benefizveranstaltung jagte im Herbst die nächste, während schon erste Bauarbeiten zur thermischen Sanierung statt fanden – alles auch unter ehrenamtlicher Beteiligung!

Unser Pfarrer bleibt bei uns!

Besonders wichtig war 2009 die Entscheidung unseres Pfarrers und seiner Familie, in Stockerau zu bleiben. Für eine kontinuierliche Entwicklung unseres Gemeindeaufbaus ist diese eher im Stillen getroffene Entscheidung enorm wichtig. Die dankbare Gemeindevertretung durfte „unseren“ Pfarrer Christian Brost daher am 23.8. für 12 Jahre wählen.

Gemeindevertretung & Presbyterium

Vielen Dank an alle GemeindevertreterInnen für ihr Engagement! Das Presbyterium tagte sieben Mal.

Unsere Gemeinde wächst!

Die Einladung aller Neuzugezogenen zu bestimmten Gottesdiensten hat sich bewährt.  Die Krabbelgruppe musste geteilt werden, um dem Ansturm gerecht zu werden (Schnitt: 22 Personen). Unsere Besuchsdienste und unser Pfarrer suchten bei zahlreichen Haus-, Alten-, Kranken- und Gefängnisbesuchen den Kontakt zu den Menschen. Vielen Menschen konnte so Beistand in schweren Lebenssituationen gegeben, aber auch einfach Freude mit einem netten Gespräch bereitet werden.

Veranstaltungen

Von den hunderten (zu gutem Teil auch ökumenischen) Veranstaltungen unserer Gemeinde 2009 möchte ich an folgende besonders erinnern: Volksaltar in Hollabrunn, Gemeindeausflug zum Schloss Reuss und mit der Draisine nach Asparn/Zaya, Familiengottesdienst mit chilenischer Musik, Gemeindeheuriger in Hollabrunn, Benefizkonzert der Nö. Militärmusik für unser Projekt Lebensraum, Fernsehgottesdienst in ORF (live) und ZDF mit positivem Echo und fast 1 Million Zusehern, Amtseinführung des Pfarrers, erstes Mitarbeiterfest mit 60 Feiern-den, erstmals „evangelischer“ Ad-vent-stand mit „Luther live“ und Chorgesang. Kirchenkaffee, ökumenische Bibelrunde, Meditationstreff,  50+ Treffen, Filmabende, Flohmarkt, Vorträge und Themenabende gab es laufend wie gewohnt.

Es gelang im Herbst für das „Projekt Lebensraum“ bereits erste namhafte Beträge aufzustellen. Danke für Ihre Spende! Bitte spenden Sie weiterhin für unser Projekt Lebensraum, damit bald mit dem zweiten Bauabschnitt „Neubau Gemeindesaal“ begonnen werden kann.

Vielen Dank allen HelferInnen und MitarbeiterInnen, die 2009 mitgeholfen haben! Möge Gott unsere Pfarrgemeinde auch 2010 mit seinem Segen begleiten und weiterhin mit Leben erfüllen!

Kurator Mag. Gert Lauermann

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Kirchenbeitrag

Für manche war es das erste Mal, dass sie ein Schreiben von der Kirchenbeitragsstelle in der Hand hielten! – Ein untrügliches Zeichen, dass auch sie zum erlauchten Kreis der Erwachsenen gezählt werden.

„Was soll das Ganze?”, werden sie vermutlich fragen:

Nun – unsere Kirche möchte für die Menschen da sein. Für alle - ohne Ansehen der Person, des Alters, des Geschlechtes oder des Einkommens. Deshalb rechnen wir auch ganz bewusst nicht nach „Leistung“ ab, sondern verstehen uns als grosse Gemeinschaft, zu der jeder (je nach Einkommen) regelmässig etwas beiträgt.

Glaube und Zwang vertragen sich nicht.

Auch uns würde ein System freiwilliger Beiträge am angemessensten erscheinen. Allerdings verträgt sich auch eine „Die-Anderen-Sollen-Gefälligst-Für-Mich-Dasein“ - Einstellung nicht gut mit dem christlichen Glauben. Und leider sind Versuche, den Kirchenbeitrag ganz auf Spendenbasis umzustellen, fehlgeschlagen.

In Österreich gibt es deshalb ein Mischsystem. Der Kirchenbeitrag wird nicht vom Finanzamt eingehoben (wie etwa in Deutschland); die Kirche hat auch keinen Einblick in die Gehaltsliste – sie muss das Einkommen aufgrund des Berufes, des Dienstalters etc. schätzen und danach die Höhe des Kirchenbeitrages berechnen. Sie ist daher auf Ihre Information angewiesen. In Ausbildung stehende Personen wie Schüler, Lehrlinge und Studenten, weiters Präsenz- und Zivildiener sind vom Kirchenbeitrag befreit.

Doch auch darüber können wir durch niemand anderen in Kenntnis gesetzt werden als allein durch Sie selbst. Bitte machen Sie deshalb von der Möglichkeit des Gesprächs mit Ihrer KB-Referentin ggf. auch tatsächlich Gebrauch.

Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und des Portosparens schicken wir Ihnen die Erlagscheine jeweils einmal im Jahr. Der Kirchenbeitrag ist innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung der Vorschreibung fällig. Sie können aber selbstverständlich den Jahresbeitrag auch in halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Raten überweisen – Sie werden dabei entdecken, dass die Monatsraten in Wirklichkeit gar nicht so hoch sind. Sollten Sie eine Ratenzahlung wünschen, bitten wir Sie sich mit unserer Kirchenbeitragsstelle in Verbindung zu setzen.

So berechnen Sie Ihren Kirchenbeitrag:

monatliches Bruttoeinkommen
minus Sozialversicherung
minus Steuerfreibeträge
ergibt die monatliche Lohnsteuerbemessungsgrundlage

Lohnsteuerbemessungsgrundlage x 12 = Jahresbemessungsgrundlage

von der Jahresbemessungsgrundlage 1,5 %
minus einem Fixbetrag von € 44,–
ergibt den Kirchenbeitrag (ohne Gemeindeumlage)

+ 15 % Gemeindeumlage

ergibt Ihren Kirchenbeitrag mit Gemeindeumlage

Fragen Sie auch nach Ermäßigungen für AlleinverdienerInnen, Kinder und besondere Lebensumstände. Der von der Jahresbemessungsgrundlage abzuziehende Betrag beträgt derzeit für Alleinverdiener € 960,–. Für jedes Kind bis zum Abschluss der Ausbildung € 1380,-

Kontakt

Auskünfte können Sie außerdem erhalten bei:

Herta Klune, Kirchenbeitragsreferentin der Evang.Pfarrgemeinde A.B. Stockerau
Tel./Fax: (02266) 63271
E-Mail: herta.kl@utanet.at
Sprechstunden: jeden 1. Dienstag im Monat, 16–19 Uhr

Was geschieht mit Ihrem Geld?
  • Rund ¾ des Kirchenbeitrages gehen der österreichischen Gesamtkirche zu, die damit im wesentlichen die Pfarrergehälter und Pensionen bezahlt.
  • ¼ des Kirchenbeitrages zuzüglich der Gemeindeumlage wird für spezielle Aufgaben der eigenen Pfarrgemeinde verwendet:
  • Instandhaltungskosten der Kirchen und der Pfarrerwohnung
  • Fahrtkosten der Pfarrer und Lektoren
  • Kirchenmusik
  • Diakonie (Hilfe für Bedürftige
  • Betriebskosten unserer drei Kirchen und der zwei Gemeindesäle
  • Kranken- und Altenseelsorge
  • Beiträge an die Superintendentur z.B. für Religionsunterricht
  • Unterrichtsmaterial
  • Aufwand für KB-Beitragsstelle (Porto,…), des Pfarramtes und für
  • Gemeindenachrichten
  • Betreuung von Flüchtlingen

Die zum eigentlichen Kirchenbeitrag hinzugerechnete „Gemeindeumlage“ schließlich kommt der eigenen Pfarrgemeinde zugute, die davon z.B. die Gehaltskosten für die Sekretärin finanziert, den Bürobedarf, notwendige Instandhaltungsarbeiten an Kirchen, Orgeln und Pfarrhaus, sowie besonders alle kirchlichen Aktivitäten auf Gemeindeebene. Genaueres über das Budget und die Aktivitäten unserer Pfarrgemeinde im vergangenen Jahr können Sie alljährlich im Frühjahr in den Gemeindenachrichten lesen, aber auch auf dieser Homepage.

Kirchenbeitragskonto

Sparkasse Korneuburg, BLZ 20227
Kto.Nr. 0300-004702

Herta Klune

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Informationen zu Taufe, Trauung, Eintritt, Beerdigung

Allgemeines

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Taufe oder eine Trauung in unserer Evangelischen Kirche interessieren oder den Eintritt in die Evangelische Kirche in Erwägung ziehen.

Für Amtshandlungen ist in der Evangelischen Kirche in Österreich immer die Pfarrgemeinden zuständig, zu der Sie gehören. Dies wird in der Regel die Gemeinde sein, in der Ihr Hauptwohnsitz liegt.

Gehören Sie nicht zu unserer Gemeinde, und möchten eine Amtshandlung in unserer Kirche vornehmen lassen, benötigen Sie dazu die Delegation Ihrer Gemeinde, aus der Ihre Mitgliedschaft hervorgeht.

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen?

Eine Taufe findet im Rahmen eines Gottesdienstes statt oder wird individuell für Sie abgehalten.

Bitte setzen Sie sich möglichst 6 Wochen vorher mit unserer Pfarrkanzlei (Tel: 02266 62108) in Verbindung, um einen Termin für das Taufgespräch zu vereinbaren.

Benötigte Unterlagen:

  • Geburtsurkunde des Täuflings
  • Taufscheine der Eltern und ggf. Heiratsurkunde
  • Taufschein des Paten und - falls die Taufgemeinde nicht seine Heimatgemeinde ist - eine Patenbescheinigung des Heimatpfarramtes
Sie möchten heiraten?

Die kirchliche Trauung findet in einem Trauungsgottesdienst statt. Die standesamtliche Trauung muss einer kirchlichen Trauung in der evangelischen Kirche vorangehen. Bitte setzen Sie sich möglichst 6 Wochen vorher mit unserer Pfarrkanzlei (Tel: 02266 62108) in Verbindung, um einen Termin für das Traugespräch zu vereinbaren.

Benötigte Unterlagen:

  • Taufschein oder Eintrittsurkunde
  • Heiratsurkunde (muss bei der Trauung vorliegen)
Sie möchten in unsere Kirche eintreten?

Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Evangelische Kirche interessieren. Bitte melden Sie sich in der Pfarrkanzlei und vereinbaren Sie ein Gespräch mit dem Pfarrer unserer Gemeinde (Tel: 02266 62108).

Beerdigung

Im Trauerfall wenden Sie sich bitte an die Pfarrkanzlei (Tel: 02266 62108), bevor Sie einen Termin für eine Beerdigung festsetzen.

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Kontakt

Pfarrer

Mag. Christian Brost

Evangelische Pfarrgemeinde Stockerau
Manhartstraße 24, 2000 Stockerau
Tel.: (02266) 62108
Mobil: (0699) 18877394
Fax: (01) 25330334803
e-Mail: christian.f.brost@gmail.com

Kurator

Mag. Gert Lauermann

Mobil: (0699) 18877396
e-Mail: gert.lauermann@justiz.gv.at

Kirchenbeitrags-Referentin

Fr. Herta Klune

Kolpingstraße 19, 2000 Stockerau
Tel.: (02266) 63271
(jeden 1. Dienstag im Monat, von 16:00-19:00)
Fax: (01) 25330334803
e-Mail: herta.kl@utanet.at

Sekretärin

Mag. Christine Andel

Sekretariat der Evangelischen Pfarrgemeinde Stockerau
Manhartstraße 24, 2000 Stockerau
Tel.: (02266) 62108
(persönlich anwesend: jeden Freitag, 8:00-10:00
Fax: (01) 25330334803
e-mail: evang.stockerau@gmail.com

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Hausbesuche

Besuch erwünscht? Anruf genügt!
„Herr Pfarrer, ich würde mich über einen Besuch von ihnen freuen!”

Immer wieder kommt es vor, dass ich einen freundlichen Anruf mit der Bitte um einen Hausbesuch bekomme. Gerne komme ich dieser Bitte nach!

Egal auch welchem Grund, egal wie weit weg Sie von Stockerau wohnen: Wenn Sie sich über einen Besuch freuen würden, trauen Sie sich, rufen Sie mich an: Tel. (02266) 62108. Wir vereinbaren einen Termin, und ich komme bei Ihnen vorbei.

Ihr Pfarrer Christian Brost

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Senioren-Besuchsdienst

(v.l.n.r.: Traudl Braunsteiner, Ute Kopecky, Karin Brost, Herta Klune, Uta Vogel)

Wir wollen jene Menschen in unserer Gemeinde besuchen, die nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können: vor allem Seniorinnen und Senioren in den Pflegeheimen und zuhause.

Je nach Möglichkeit wollen wir miteinander reden oder einfach zuhören, vielleicht etwas vorlesen, spielen oder einen Spaziergang machen …

Dankbar sind wir für jeden Hinweis, wer sich über einen Besuch von uns freuen würde. Wir kommen gerne!

Tel. (Pfarre Stockerau): (02266) 62108

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Krankenhaus-Seelsorge

(v.l.n.r.: Irmi Lenius, Gertrud Edlinger, Pfr.i.R. Robert Kauer)

Seit November 2007 besuchen wir Gemeindeglieder unserer Pfarrgemeinde im Stockerauer und Hollabrunner Krankenhaus. Wir, das sind Juliane Musiat, Irmi Lenius, Gertrud Edlinger und Pfr. i.R. Robert Kauer, machen uns einmal pro Woche auf, um den Patienten Zeit und Gehör zu schenken.

Sorgen, Langeweile, Einsamkeit?

Jeder, der schon einmal im Krankenhaus verweilen musste, weiß, dass dort neben Schmerzen auch Sorgen, häufig Langeweile und vielleicht sogar Einsamkeit herrschen können. Wir begegnen neben jungen Menschen, die wegen Routineoperationen glücklicherweise nur kurz stationär behandelt werden, auch zahlreichen älteren Menschen, die nicht wissen, wann sie das Krankenhaus wieder verlassen können. Ihnen allen wollen wir Licht in der Dunkelheit sein, einen Funken Hoffnung mitgeben, den gleichförmigen Alltag bereichern - und sei es nur durch das Einschenken einer Tasse Tee oder mit einem kurzen Gespräch.

Besuchen und besucht werden haben etwas Positives an sich. Beides holt die Patienten und uns aus dem Alltäglichen heraus. Und wer durch seine Krankheit an den Rand der Gesellschaft gerückt ist, wird in die Mitte gestellt - in unsere Mitte.

Von einer gelungenen Begegnung werden PatientInnen und auch wir Krankenhausseelsorgemitarbeiterinnen beschenkt.

Irmi Lenius

Ein Tropfen möchte ich sein.
Nicht auf den heißen Stein - sondern im Meer.

Ein Windhauch möchte ich sein.
Nicht im schwülen Sommer - sondern im Sturm.

Eine Flamme möchte ich sein.
Nicht in der einsamen Laterne - sondern im Feuer.

Ein Samenkorn möchte ich sein.
Nicht um schön zu blühen - sondern fruchtbar sein.

Ein Mensch möchte ich sein.
Nicht für mich allein - sondern für dich.

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Gefangenen-Seelsorge

Betreuung der Häftlinge in Sonnberg

Seit Dezember 2006 betreuen Mag. Ingrid Oblak und Dr. Eveline Zehetmayer Gefangene in der Justizanstalt Sonnberg/Hollabrunn in Zusammenarbeit mit Pfarrer Mag. Arno Preis (Hauptamtlicher Gefängnisseelsorger in NÖ), Pfarrer Mag. Brost und Kurator Mag. Lauermann.

In Sonnberg sind Männer mit Haftzeiten zwischen 18 Monaten und 10 Jahren untergebracht.

Einmal im Monat wird ein Gottesdienst angeboten, einmal monatlich findet eine Gesprächsrunde statt, meistens mit einem bestimmten Thema, das auch die Insassen vorschlagen können.

Außerdem wird die Möglichkeit von Einzelgesprächen angeboten bzw. werden Neuzugänge einzeln kontaktiert.

2007/2008 wurde außerdem ein Italienischkurs für Anfänger im 2-wöchigen Intervall angeboten, der großen Zuspruch fand.

Derzeit sind zwischen 10 und 14 evangelische Häftlinge in Sonnberg, jedoch nehmen auch andere, gleich welcher Weltanschauung oder Religion, die Angebote wahr.

Was tun wir?

Wir schenken Vertrauen, wo sonst keines mehr da ist.

Wir bieten Hilfe an für die schwere Zeit.

Wir nehmen uns Zeit, hören zu und nehmen jeden an, wie er ist.

Warum tun wir das?

Weil wir überzeugt sind, dass Gott jedem Menschen eine neue Chance bietet. So sollen auch Menschen, die schuldig geworden sind, diesen liebenden Gott erfahren dürfen, indem sie Menschen kennen lernen, die wieder an sie glauben – trotz allem!

Mag. Ingrid Oblak & Dr. Eveline Zehetmayer

Download Kunsthandwerk-Katalog des HUV (Häftlings-Unterstützungs-Verein)

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