Angebote

Ökumenische Bibelrunde
Meditationstreff
Chor
Krabbelgruppe
Konfirmations- und Religionsunterricht
Treffpunkt 50+

Ökumenische Bibelrunde

Ein spannendes Projekt seit 2003

… sind die ökumenischen Bibelrunden, die seit Juni 2003 monatlich abwechselnd im katholischen Pfarrzentrum und im evangelischen Gemeindesaal in Stockerau stattfinden. Geleitet wird die Bibelrunde von Pfarrer Christian Brost sowie Pastoralassistent Gerold Braunsteiner.

Die TeilnehmerInnen sind zu etwa einem Drittel evangelisch. Diesbezüglich ist also tatsächlich praktisch Ausgewogenheit gegeben. Meistens divergieren die Ansichten und Meinungen der TeilnehmerInnen aber aus ganz anderen Gründen. Wir versuchen auch immer, die dogmatischen Fragen, das heißt Fragen zur Kirchenstruktur und zu den theologischen Lehren weitgehend auszuklammern, und verwenden nur die Bibel als Grundlage.

Ein Angebot auch für “Bibel-Unkundige”

Auch und besonders für Menschen, die noch niemals in der Bibel gelesen haben, ist es leicht möglich, in dieser ökumenischen Bibelrunde mitzudiskutieren. Jede und jeder kann sich einbringen.

Nach einer Einleitung zum Thema, einer Art Kurzreferat, wird meistens bereits lebhaft diskutiert, auch Abschweifungen vom eigentlichen Thema kommen vor, auf aktuelle Bedürfnisse aller Beteiligten wird also Rücksicht genommen.

Die Bibelrunden enden “offiziell” gegen 21:00, aber es finden sich fast immer noch ein paar, die noch sitzen bleiben und Kontakte zueinander pflegen oder über Aspekte des Abends weiterplaudern ….

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Meditationstreff

Raum, Zeit und Stille

Nimm dir das vor, was sich dich schon lange vorgenommen hat. Wenn unsere Sehnsucht und der Ruf an uns sich treffen, werden wir heil. (Ulrich Schaffer)

Wir wollen in Gemeinschaft einander Raum, Zeit und Stille schenken!

Termine und Anmeldung

Jeden 2. Mittwoch, 9:00-10:30
Gemeindesaal Stockerau

Bitte in bequemer Kleidung kommen. Mitzubringen sind eine Decke, warme Socken und, falls vorhanden, ein Meditationshocker oder ein Sitzkissen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Karin Brost, Telefon: (0699) 18877395

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Chor

Chormitglieder möchten mit ihren Berichten einladen!

(Video: “Ich lobe meinen Gott”)

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!

Dieser Wahlspruch war eigentlich immer mein Motto, nur habe ich mich nie getraut, in einem Chor zu singen! Aber hier in unserem Chor fühle ich mich rundum wohl und hoffe nur, die anderen sind mit meinem Gesang halbwegs zufrieden.

Ich empfinde Freude an der Musik, am Singen, an der Gemeinschaft sowie der Geselligkeit und habe Spaß am Mitwirken und Gestalten eines besonders feierlichen Gottesdienstes.

Ξ

Warum ich gerne im Chor singe? Schon seit meiner Jugendzeit hatte ich den Wunsch, in einem Chor zu singen. Erst nach meinem dritten Kind habe ich mir diesen Wunsch auch erfüllt. Nach ein paar Jahren Chorabstinenz bin ich im Herbst 2006 zum evangelischen Chor Stockerau gestoßen.

Ξ

Singen macht mich glücklich, fördert für mich das Gemeinschaftsgefühl und stärkt meine Ausdruckskraft.
Mit Tonhöhen und verschiedener Stimmintensität zu experimentieren macht mir Spaß. Es bringt Energien in Fluss und ich bin immer wieder erstaunt, was zustande kommt. Singen ist für mich eine sehr lustvolle Form der Selbsterfahrung!

Ich habe einfach…

Freude am Singen
Freude an der Gemeinschaft
Freude an der Geselligkeit
Freude am Miteinander
Freude am Mitgestalten des Gottesdienstes
Freude, anderen Freude zu machen
Freude auf jeden Montag (Chorprobe)!

Ξ

Schon in meiner Kindheit haben wir zu Hause viel gesungen. Zur Gesangs- und Musikausbildung fehlte leider das Geld. Nun habe ich die Möglichkeit, meine Stimme wieder zu trainieren. Es macht Spaß, mit gleichgesinnten Menschen zusammen zu sein und durch unseren Gesang so manchen Gottesdienst zu bereichern.

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Musik allgemein und Singen ganz besonders heben die Stimmung und wirken positiv auf das Gemüt. Dass Chorsingen Gemeinschaft voraussetzt, ist zusätzlich ein Anreiz.

Ξ

Mit dem Singen ist es so wie mit dem Laufen. Wenn man einem Baby bei seinen Krabbel- und Gehversuchen zuschaut, erkennt man bald: Spaß an der Sache und Ausdauer führen zum Erfolg. In den Chorproben ist es ähnlich wie beim Laufen lernen: singen - abstürzen (oder falsch singen) - wieder und wieder singen - Freude am Lernen - und dann im Gottesdienst etwas Schönes gemeinsam zustande bringen.

Wann und Wo?

Wer Lust zu singen hat, schon lange vom Singen träumt oder es einfach einmal probieren möchte, ist gerne gesehen und gehört.

Die Chorproben finden jeden Montag ab 20:00 im Gemeindesaal, Manhartstrasse 24 in Stockerau statt.

Susanne Berecz

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Krabbelgruppe

Die Krabbelgruppe bietet den 0-3jährigen und ihren Eltern Lieder, Fingerspiele und gemütliches Zusammensein in ungezwungener Atmosphäre.

Wir wollen

  • erste Sozialkontakte für die Kleinsten ermöglichen
  • gemeinsames Essen, Spielen und Singen als schöne Erfahrung erlebbar machen
  • Kindern Erfahrungen mit Ritualen sammeln lassen (gleich bleibender Ablauf)
  • Eltern die Möglichkeit zu persönlichem Austausch bieten
  • Eltern und Kindern die Möglichkeit geben, sich als Teil einer Gruppe erleben zu können
  • Eltern Spielideen für zu Hause mitgeben
  • Neuzugezogenen die Gelegenheit geben, Kontakte zu knüpfen

Die Krabbelgruppe findet jeden zweiten Dienstag um 9 Uhr statt.

Ansprechpartnerin: Christina Lauermann, tel. 0699 / 116 616 69

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Konfirmations- und Religionsunterricht

Das gottesdienstliche Leben spielt eine wichtige Rolle im Leben einer Kirchengemeinde. Pfarrer und Lektoren treten dabei in Erscheinung, und es ist allen Gemeindegliedern klar, dass der Gottesdienst und die Predigt zu den Kernaufgaben des Pfarrers gehören.

Konfirmandenunterricht

Auch der Konfirmandenunterricht ist solch eine offensichtliche Tätigkeit des Seelsorgers. In unserer Gemeinde findet er zwischen Schulbeginn und Pfingsten statt. Die jungen Leute besuchen in dieser Zeit regelmäßig den Gottesdienst und gestalten hin und wieder auch einen Gottesdienst mit. In den wöchentlichen Unterrichtstunden werden sie darauf vorbereitet, an ihrer Konfirmation ein verantwortliches ‚Ja’ zum christlichen Glauben zu sprechen und zu leben. Was bei der Taufe über sie verfügt wurde, darüber sollen sie nun selbst entscheiden: Will ich dem Segen Gottes, der über meinem Leben steht, trauen und Gott in mein Leben einbeziehen oder nicht?!

Um die Verankerung des Konfirmandenunterrichtes in der Gemeinde zu verdeutlichen, sollen im neuen Unterrichtsjahr immer wieder auch Mitarbeiter der Kirchengemeinde einbezogen werden, um kirchliches Leben anhand ihrer Erfahrungen zu vergegenwärtigen.

Was mancher allerdings nicht weiß, ist, dass jeder Pfarrer eine gewisse Anzahl Schulstunden vor allem an weiterführenden Schulen zu unterrichten hat. In meinem Fall sind das im kommenden Schuljahr zehn Wochenstunden, die ich als Religionslehrer am Bundesgymnasium Stockerau, am Erzbischöflichen Aufbaugymnasium Hollabrunn sowie in den Stockerauer Hauptschulen für die evangelischen Schüler anbiete.

Neben der wichtigen Wissensvermittlung stellt dieser Unterricht für mich auch eine konkrete Form der Jugendarbeit dar: Sich in unserer schnelllebigen und instabilen Welt und unserer zergliederten Gesellschaft mit ihren viel zu vielen Angeboten und Möglichkeiten zu Recht zu finden und eine Orientierung für das Leben zu gewinnen, ist wirklich schwer geworden. Umso wichtiger sind für junge Menschen Orte, an denen sie Erwachsenen begegnen, denen sie vertrauen können, die ihnen im Gespräch den Sinn für die Dinge des Lebens schärfen, die man nicht kaufen kann, die man geschenkt bekommt, wenn man sich ihnen zuwendet und ihren Wert erkannt hat: Freundschaft, Gemeinschaft, Gottvertrauen, Achtsamkeit im Umgang mit Menschen und Dingen, Vergebung , konstruktive Kritik und ein Gespür für das Wesentliche …

Religionsunterricht

Der Religionsunterricht bietet diese Möglichkeit. Immer wieder erlebe ich die jungen Leute dabei als ausgesprochen interessiert, gesprächsbereit und motiviert, das Gelernte auf die eigene Lebenssituation anzuwenden.

Themen, die im Unterricht behandelt werden, sind unter anderem: das Land Israel, Leben zur Zeit Jesu, Jesu Botschaft, der Tod im menschlichen Leben (Gestalten des Todes, Sterben, Hospizarbeit, Begräbnis ) und das was danach kommt, die Umsetzung biblischer Geschichten in der Kunst am Beispiel Marc Chagalls, Auslegung der beiden Schöpfungsberichte am Anfang der Bibel, Leben und Wirken Martin Luthers.

Pfr. Christian Brost

Terhi Korhonen

Mein Name ist Terhi Korhonen. Ich bin Finnin und lebe mit meinem Mann Teemu seit September 2003 in Stockerau. Unsere beiden Söhne Elias und Niklas sind beide in Österreich geboren.
Alle vier sind wir aktive Mitglieder der evangelischen Pfarrgemeinde. Wir besuchen regelmäßig die Krabbel- und Spielgruppe sowie die Kinder- und Familiengottesdienste.
Seit meiner Kindheit spielt das kirch­liche Leben für mich eine wich­tige Rolle. Deswegen freut es mich besonders, dass wir hier in Stockerau so nette Gemeinschaft in der Gemeinde gefunden haben.
Nachdem wir uns hier gut eingelebt haben, habe ich angefangen mich beruflich umzusehen. Als Pfadfinderin hat mich unser Pfadfinderkurator Ch­ri­st­ian Brost auf die Idee gebracht, Religionslehrerin zu werden.
Ich freue mich schon auf das offizielle Aufnahmegespräch Mitte September und kann kaum den Studienbeginn an der kirchlich-pädagogischen Hochschule in Wien im Oktober erwarten. Nach der dreijährigen Ausbildung werde ich die Qualifikation zur Evangelische Religionslehrerin und Gemeindepädagogin haben.

Lydia Schimpf

Ich heiße Lydia Schimpf und stamme ursprünglich aus Salzburg, wo ich das musische Gymnasium und das Mozarteum besuchte. Dann ging ich nach Wien, um evangelische Fachtheologie zu studieren.
Nach Studienende stürzte ich mich in die Sozialpädagogik und machte auch dort meinen Abschluss. Da­nach arbeitete ich etwas mehr als 10 Jahre für die Gemeinde Wien in einem Krisenzentrum für jugendliche Mädchen. In der Zwischenzeit hatte ich auch geheiratet und war nach Niederösterreich, um genau zu sein: nach Eggenburg, gezogen. Nachdem meine Tochter auf die Welt gekommen war, sah ich die Notwendigkeit, vorerst mein pädagogi­sches Tun auf meine Familie zu beschränken, und hatte die Möglichkeit mich weiterzubilden. Das tat ich auch, und zwar in Richtung EDV-Technik.
In der Zwischenzeit habe ich selbst ein kleines Unternehmen, in dem ich mich mit Server-sei­ti­­gem Programmieren von Web­­app­­likationen beschäftige. Gleich­zeitig bin ich im Trainings- und Be­ra­tungs­bereich der Frauen­beratung Zwettl tätig und habe zusätzlich die Gelegenheit bekommen, zu meinen Wurzeln zurückzukehren: Ab WS09 werde ich wieder Religion unterrichten.
Ich freue mich sehr, dass ich nun auch wieder in der Schule unterrichten werde. Damit schließt sich der Kreis meiner Lieblingstätigkeiten: Mit Menschen zu arbeiten und Wis­sen zu vermitteln. Ich bin schon sehr gespannt. Angenehm gespannt.

Doris Schrems

Ich unterrichte seit 2001 evangelische Schüler/innen in den Pflichtschulen der Pfarrgemeinde Korneuburg, seit vergangenem Schuljahr in der Hauptschule Stockerau-West und seit diesem Schuljahr in der Hauptschule Wullersdorf.
Ich möchte die Schüler/innen auf ihrem Lebensweg begleiten und ihre Gefühle und Fragen ernst nehmen, eine angstfreie Gottesbeziehung vermitteln und ihnen Orientierung und Lebenshilfe mitgeben.
Wichtig ist mir im Religionsunterricht, mit den Schüler/innen Toleranz und Achtung gegenüber anderen Menschen, Religionen und Weltanschauungen zu erarbeiten.

Ariane Tüchler

Da ich nun schon seit einiger Zeit Religionsunterricht in Ihrer Pfarrgemeinde erteile, darf ich mich nun vorstellen: Ich bin verheiratet, Mutter von drei Kindern (zwei Töchter, ein Sohn) und bin in Waidhofen/Thaya im Waldviertel wohnhaft. Seit dem Jahre 2003 unterrichte ich an verschiedenen Volks- und Hauptschulen in den Pfarrgemeindebezirken Gmünd und Horn und seit Februar 2007 auch im Raume Stockerau an den Volksschulen Hausleiten, Sierndorf, Schöngrabern, Spillern, Stockerau West und Stockerau Josef Wondrak.
Der Religionsunterricht beinhaltet für mich zwei Schwerpunkte: Einerseits sollen die Kinder die christlichen Werte und Traditionen kennen lernen und in der Folge dazu ermutigt werden, diese im eigenen Lebensumfeld erfahrbar zu machen. Mindestens genauso wichtig ist es jedoch für mich, den Kindern einen „geschützten Raum” anzubieten, wo sie ihre Fragen über Gott und die Welt artikulieren können. Gemeinsam wollen wir versuchen, Antworten auf diese wichtigen Kinderfragen zu finden bzw. suchen, die eine positive Gottesbeziehung ermöglichen. Die gemeinsame Zeit mit den Kindern im Unterricht bereitet mir sehr viel Freude, und ich danke allen Eltern ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit.

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Treffpunkt 50+

Jeder ist so alt, wie er sich fühlt!

In meiner fränkischen Heimat hat sich folgende Geschichte zugetragen. Die Nachbarin meiner Eltern, eine bezaubernde, rüstige, 84-jährige Dame, erledigte jeden Morgen mit dem Fahrrad ihre Besorgungen. Von meiner Mutter voller Bewunderung auf ihre Rüstigkeit angesprochen, sagte die Nachbarin: Naja, jetzt geht’s noch gut. Aber manchmal mach ich mir Gedanken, wie das werden soll, wenn ich alt werde…

Ja, jeder ist so alt, wie er sich fühlt. Darum haben wir uns entschlossen, unseren neuen Treff am letzten Dienstag im Monat nicht Seniorenkreis zu nennen, sondern “Treffpunkt 50+”, damit sich viele angesprochen fühlen. Frauen und Männer (!) sind herzlich eingeladen zum gemütlichen Beisammensein. Nach Kaffee und Kuchen wollen wir uns jeweils mit einem Thema beschäftigen.

Pfr. Christian Brost

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