Reise durch die Erdgeschichte
Unerschrocken nach LE …
Ein ungewöhnlicher Morgen. Das Unwetter des Vortages hat ein Meer von Blättern und abgebrochen Ästen hinterlassen. Doch eine Schar von über 40 reiselustigen Menschen lässt sich davon nicht abschrecken und sammelt sich vor der Kirche. Denn hier startet der alljährliche Gemeindeausflug, der auch heuer wieder von Gert und Martin Lauermann vorbereitet und organisiert wurde - herzlichen Dank den beiden!
Der bereitstehende Bus bringt uns ins Langenzersdorfer Holzkirchlein, wo wir beim Gottesdienst der Gemeinde Korneuburg zu Gast sind. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt, und auch im Nachbarraum haben sich viele Kinder zum Kindergottesdienst versammelt.
Pfarrerin Anneliese Petterson erzählt in der Predigt über den Epheserbrief, wo der Frieden nicht nur denen, die Nahe sind, sondern auch denen, die Ferne sind, verkündigt wird. Christus ist der Eckstein im Haus Gottes und gibt damit die Lage und die Richtung des Gebäudes vor. Und wir sind nicht die Baumeister, sondern lebendige Steine in diesem Haus.
Das Abendmahl wird in einem großen Kreis gefeiert, der durch die Kirche und durch den Garten führt.
Bei der anschließenden Kaffeejause im Garten haben wir Gelegenheit zu gemeindeübergreifenden Gesprächen. Ein Vater mit vier Söhnen beschließt sogar spontan, uns bei unserem Ausflug zu begleiten.
… nach Stetten und Maissau
Dann geht es weiter in die Fossilienwelt nach Stetten, wo wir von einer fachkundigen Dame durch das Gelände und durch die Millionen Jahre alte Erdgeschichte geführt werden. Der Höhepunkt der Ausstellung ist eine Halle mit versteinerten Riesenaustern, die dort gefunden wurden.
Nach einer Mittagsrast in Enzersfeld fahren wir weiter nach Maissau. Die etwa einstündige Fahrt nutzen einige für ein Erholungsschläfchen. Bei der Ankunft erwartet uns die Amethystwelt mit ihren vielfältigen Attraktionen. Die sind so vielfältig, dass unser Pfarrer sein gesamtes organisatorisches Geschick und viel Geduld aufwenden muss, um die Ausstellungsbesucher, Schatzgräber und Spielplatzhelden auseinander zu sortieren und die passenden Eintrittskarten zu besorgen. Sogar unser größter Rapid-Fan hat den einzigen Ort gefunden, an dem nicht alles violett ist - den Spielplatz!
Die Gruppe, die an der Führung teilnimmt, kann das größte Bänderamethyst-Vorkommen der Erde besichtigen. Außerdem erfahren wir, dass der Name Amethyst aus dem Griechischen kommt und „nicht berauschbar” bedeutet. Deshalb ist diese Amethystader direkt unter den Weinbergen besonders gut aufgehoben. Im Garten besuchen wir noch den Chakrenweg und die Energietankstelle. Besonders viel zu sehen - und auch zu erwerben - gibt es im Shop, der eine Unzahl von Schätzen zu bieten hat.
Den wunderschönen Ausflug lassen wir in Maissau beim Klosterheurigen mit köstlichen Schmankerln und anregenden Gesprächen ausklingen.
Zufrieden und erfüllt treten wir die Heimreise an. Dank umsichtiger Reiseleitung kommen wir rechtzeitig nach Stockerau zurück, um das WM-Spiel Deutschland-Australien sehen zu können.
Lisi und Norbert Flamisch
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