Jugendfreizeitwochenende in Göttweig
Erste Erforschungen
Am Freitag, den 28. Mai fuhren wir (7 KonfirmandInnen mit 2 Betreuern) mit Bahn und Bus ins Jugendhaus im Stift Göttweig. Schon im Bus gab es die ersten lustigen „Fototermine” mit Blödel-Fotos, von denen noch viele weitere folgen sollten. Im Jugendhaus angekommen, fanden wir nur eine Schulklasse vor, jedoch keine Betreuerin der Jugendherberge. Also erforschten wir erst einmal die Umgebung und machten einen Rundgang ums Stift. Als wir zurückkamen, wurden wir schon in Empfang genommen und durch das Haus geführt. Es gab einiges zu entdecken, wie etwa die „Ruhekammer” (ein netter Ort, an dem man Gottesdienste abhalten oder einfach nur seinen Gedanken nachhängen kann), verschiedene Seminarräume für unsere Aktionen und natürlich eine Küche mit ausreichend Zubehör.
Den ersten Nachmittag bzw. Abend verbrachten wir damit, uns einzuquartieren und einfach zu chillen. Am besten geeignet dafür war das riesengroße Trampolin im Garten. Am Abend sollte ein gemeinsames Lagerfeuer mit der gleichzeitig anwesenden Schulklasse stattfinden. Leider begann es nach etwa einer halben Stunde an zu regnen, und wir übersiedelten in den Aufenthaltsraum (mit Billardtisch und Wuzler) und zu den Tischtennistischen. Alles in allem war es ein netter erster Tag.
… und wieder zum Trampolin
Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück (mit viel Nutella !!) im Seminarraum, um das weitere Programm zu besprechen. Zuerst gab es eine Rätselralley durch das Stift, bei der wir gleich alles erkunden konnten. So liefen wir durch den gesamten Hof, in die Kirche und auf die Kaiserstiege. Am Ende waren wir alle gleichzeitig fertig und bekamen eine Belohnung.
Am Nachmittag machten wir eine Wanderung zu den Mammutbäumen, die es am gegenüberliegenden Berg gibt. Dies war gar nicht so einfach, da es immer ein Stück bergab und dann wieder bergauf ging. Am Ende hatten wir sie aber doch gefunden, und es gab wieder eine Stärkung. Nach der Rückkehr ließen wir uns total erschöpft und hungrig auf unser heiß geliebtes Trampolin fallen.
Da wir das Lagerfeuer am ersten Tag nur sehr kurz miterlebt hatten, bauten wir uns am zweiten Abend unser eigenes auf und genossen den Abend mit herrlichem Sonnenuntergang.
Schokobananen - begehrt!
Am nächsten Tag hatten Norbert und Verena noch zwei Spiele für uns vorbereitet. Als erstes befanden wir uns in einer Art Spielkasino und hätten für jeden Punkt, den wir ergatterten, eine Schokobanane bekommen. Am Ende hatten aber alle nur Minus-Punkte und Norbert wollte uns keine Schokobananen geben. Also haben wir sie ihm geklaut.
Als nächstes war eine spezielle Variante von Cluedo an der Reihe. Wenn wir auf dem Spielfeld (das unser Jugendhaus darstellte) in einen Raum kamen, mussten wir selbst dorthin laufen, uns die dort aufgelegte Memory-Karte merken und später versuchen, das Gegenstück zu bekommen. Am Schluß konnten wir die Kärtchen gegen Preise eintauschen.
Dann packten wir unsere Sachen und reinigten das Haus. Norbert suchte immer noch verzweifelt nach seinen Schokobananen. Die bekam er aber erst wieder am Bahnhof auf der Heimreise. Und weil wir so lange auf ihn einredeten und dann noch erfolgreich Rätsel lösten, hat er dann doch noch welche herausgerückt.
Ich glaube, alle von uns fanden, dass es ein sehr nettes Wochenende war und dass wir so etwas gerne noch einmal machen wollen!!
Verena Zanaschka
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